Montag, 30. Januar 2012

EZB Leitzins aktuell 1,00, dt. Inflationsrate ermöglicht auf 0,75%

Grafik EZB Leitzinsentwicklung 2009-2012.

In der Eurozone steht der Leitzins aktuell bei 1,00 Prozent. Dies könnte sich bereits in der nächsten Woche ändern, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) ihre monatliche Sitzung in Frankfurt abhält. Die Währungshüter um Notenbankchef Mario Draghi dürften den Leitzinssatz um 0,25 auf 0,75 Prozent verringern. Grünes Licht kommt aus Deutschland.

Die Inflationsrate in Deutschland fällt auf 2,0 Prozent, teilt das Statistische Bundesamt mit. Es ist der vierte Monat hintereinander, in dem die Teuerung zurückgeht. Im September 2011 kletterten die Verbraucherpreise noch mit einer Geschwindigkeit von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Analysten rechnen aufgrund von Wirtschaftsabkühlung und nicht mehr so stark steigende Rohstoffpreisen wie im Vorjahr mit einem weiteren Rückgang der Inflationsrate in Deutschland. So dürfte sich der deutsche Zinsfalke im EZB-Rat und Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, nicht gegen eine weitere Absenkung beim Leitzins aktuell sperren.

Es gibt de facto keinen Grund nicht unter die Marke von 1,00 Prozent zu gehen mit der Leitzinsentwicklung. So würde die gelockerte Geldpolitik nicht nur den krisengeschüttelten Euroländern im Süden zugute kommen. Auch die deutsche Wirtschaft würde profitieren und ihr Wachstumspotential erhöhen.

Nach der Finanzkrise und Lehman-Pleite ging die EZB mit dem Leitzins bis auf 1,00 Prozent nach unten. Damals sperrte sich in erster Linie Ex-Bundesbankchef Axel Weber gegen Schlüsselzinsen mit einer Null vor dem Komma. Mittlerweile haben jedoch die Zinstauben in der Europäischen Zentralbank das Oberwasser, so dass es bis Ostern sogar auf 0,50 Prozent gehen könnte.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Aktueller Vergleich Dax Prognose 2012: Postbank hat die Nase vorn

Die Dax Prognose 2012 hellt sich auf. So kann der deutsche Leitindex eine ausgezeichnete Performance von +9,14 Prozent hinlegen, indem er von 5.898 auf 6.437 Punkten klettert zwischen dem 30. Dezember 2011 und dem 23. Januar 2012. Fortschritte bei der Bekämpfung der Schuldenkrise unterstützen die positive Dax Entwicklung der letzten Wochen.

Hinzu kommt der robuste Konjunkturverlauf in China und ein für die USA prognostiziertes Wirtschaftswachstum 2012 in der Größenordnung von 2,0 bis 2,5 Prozent. Der weichere Euro verbessert zusätzlich die Exportaussichten für Unternehmen wie Daimler und BMW. Derweil heizt die niedrige deutsche Arbeitslosenrate den Konsum an und sorgt dafür, dass auch Einzelhändler wie Metro nicht auf der Strecke bleiben.

Bei ihren Dax Prognosen 2012 liegen Postbank und Allianz aktuell weit vorne. So prophezeiten die Postbanker am 29. Dezember 2011 eine Dax Entwicklung auf 6.300 Punkte bis zum Ende des ersten Quartals 2011. Die 3-Monats Dax Prognose der Allianz landet mit 6.200 Punkten auf Platz zwei beim ZEW Prognosetest, der Einschätzungen und Erwartungen zu den internationalen Finanzmärkten von 19 Finanzinstituten abfragte.

Vollkommen daneben liegen bisher die Analysten der Hamburger Sparkasse. Sie machten eine Dax Prognose 2012 von 5.000 Punkten. Auf dem vorletzten Platz liegt die Weberbank mit 5.100 Punkten und HSBC Trinkaus & Burkhardt mit 5.500 Punkten. Allerdings haben die Dax Prognosen der Pessimisten noch zwei Monate Zeit, um sich zu verwirklichen.

Wie schnell die Dax Entwicklung in den Keller rauschen kann, wurde das letzte Mal im Sommer 2011 deutlich. Damals fiel das Börsenbarometer von 7.349 auf 5.072 Punkte (-30,98 Prozent) zwischen dem 26. Juli und dem 12. September. Unstrittig unter den Analysten ist, dass es mit dem Anstiegstempo der letzten drei Wochen nicht weitergehen kann, sonst stünde der Dax am Jahresende 2012 bei 16.000 Punkten.

Dienstag, 17. Januar 2012

Dax Entwicklung 2012 auf 6.343 nach ZEW-Konjunktur-Euphorie

Die Dax Entwicklung 2012 klettert auf 6.343,04 Punkte und markiert ein frisches Jahreshoch. Angepeitscht wird das Börsenbarometer durch die ZEW Konjunkturerwartungen und eine rückläufige Inflation. Es winken Leitzinssenkungen sowie eine raschere Wirtschaftserholung als bislang erwartet. Wenn der Dax über 6.346 Punkten schließt, könnte sich die Bergfahrt mit gleichem Tempo fortsetzen.

Vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragte Finanzmarktexperten beurteilen den Konjunkturverlauf deutlich optimistischer als noch im Dezember 2011. Der Index steigt von -53,8 auf -21,6 Punkte und verbucht den größten Anstieg seit der deutschen Wiedervereinigung. Zwar befinden sich die Konjunkturerwartungen noch im negativen Terrain. Allerdings könnte sich diese schon im nächsten Monat ändern.

Die rückläufige Inflation im Euroraum kommt der Dax Entwicklung 2012 ebenfalls zugute. So sinkt die Teuerung in den 17 Euroländern von 3,0 auf 2,7 Prozent. Der Handlungsspielraum der Europäischen Zentralbank (EZB) in Bezug auf den Leitzins weitet sich aus. Wenn die Anfang Februar 2011 herauskommende erste Schätzung zur Inflationsentwicklung im Euroraum bei 2,5 Prozent oder darunter liegen sollte, könnte die EZB wenige Tage später den Schlüsselzins von 1,00 auf 0,75 Prozent verringern.

Risiken

Mit sinkenden Leitzinsen verlieren die Bondmärkte für Investoren an Attraktivität, während die Aktienmärkte normalerweise profitieren. Allerdings warnen Euro-Skeptiker bereist vor neuen Problemen aus der Eurozone. Griechenland droht das Ende der Hilfszahlungen, falls es nicht den anvisierten Schuldenschnitt mit den Banken unter Dach und Fach bringen kann. Auch weil die Troika demnächst einmal mehr feststellen wird, dass Athen sämtliche Sparziel verfehlt, wird es sehr eng.

Neben Griechenland ist Italien das größte Sorgenkind. Auch hier werkelt eine nicht vom Volk gewählte Technokraten Regierung unter Ex EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. Sollte Monti nicht die Kurve kratzen und neue Wachstumskräfte entfalten bis zu den nächsten Wahlen 2013, könnten Europa-Skeptiker die Überhand erhalten. Viele Investoren sind nur bereit Italien Geld für längstens ein Jahr zu leihen, weil niemand weiß, was nach Monti kommt.

Sonntag, 15. Januar 2012

Dax Prognose 2012: Allianz prophezeit 6.500 Punkte bis Ende Juni


Die Dax Prognose 2012 von Europas größtem Versicherer ist äußerst viel versprechend. So erwarten die Allianz Volkswirte eine Dax Entwicklung auf 6.500 Punkte bis Ende Juni 2012. Damit ist man am optimistischsten im Rahmen des ZEW Prognosetest Januar 2012. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat neben der Allianz 16 deutsche Banken befragt.

Errechnet man den Durchschnittswert der ZEW-Umfrage, so ergibt sich eine Dax Prognose 2012 zur Jahresmitte bei 6.056 Punkten. Am pessimistischsten in Bezug auf die Dax Entwicklung zeigte sich HSBC Trinkaus & Burkhardt. Die Düsseldorfer Privatbankiers unter Obhut des britischen Bankriesen HSBC sehen den Dax bei 5.100 Punkten.

Aktuell steht der Dax 2012 bei 6.125,50 Punkten und liegt damit mit +3,85 Prozent in der Gewinnzone. Am letzten Handelstage des Jahres 2011, dem 30. Dezember, schloss das Börsenbarometer bei 5.898,35 Zählern. Der Dax kletterte am 12. Januar 2012 im Verlauf des Handelstages bereits auf 6.256,95 Punkte. Anschließend sackte er jedoch wieder zusammen im Zuge der Abstufungen von neun Euroländern durch die Ratingagentur Standard & Poor’s.

Für Technische Analysten ist die Zone zwischen 6.200 und 6.250 Punkte entscheidend. Wenn es die Dax Entwicklung 2012 schaffen sollte darüber zu schließen, hätte das Börsenbarometer gut 100 Punkte frei Fahrt bis zu einem Widerstand bei 6.345 Zählern. Ansonsten müsse mit einem erneuten Taucher unter die Marke von 6.000 gerechnet werden.

Dienstag, 10. Januar 2012

Immobilienpreisentwicklung schlägt Dax Entwicklung um +18%

Die Immobilienpreisentwicklung Deutschland zeigt dem deutschen Aktienindex die Fersen. Wer sein Geld in Beton steckt, kann ruhig schlafen und verdient mehr als Börsianer. Schuldenkrise und Inflationsängste machen den Erwerb des Eigenheimes attraktiv. Hinzu kommt die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), wodurch Baufinanzierungen so günstig wie seit Jahrzehnten nicht mehr sind.

Der Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes für die Immobilienpreisentwicklung 2011 legte um +2,88 Prozent zu. So kletterte der Index für Wohngebäude von 114,6 auf 117,9 Zähler zwischen Januar und Dezember. Mehrfamiliengebäude erhöhen sich um +3,03 Prozent im bundesdeutschen Durchschnitt, während Einfamiliengebäude einen Anstieg von +2,80 Prozent verzeichneten.

Im gleichen Zeitraum sank der deutsche Aktienindex Dax von 6.973 auf 5.898 Punkte (-15,42 Prozent). Wer in seinem Aktienportfolio Finanzwerte hat, erlitt noch deutlich höhere Kursverluste im zweiten Jahr der Euro-Krise. Die Commerzbank-Aktie purzelte um -71 Prozent von 4,55 auf 1,30 Euro. Börsianer ärgern sich auch darüber, dass Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus im Vergleich zum Branchenprimus Deutsche Bank keine Dividende ausschüttet.

Aus Mangel an Alternativen dürfte die Immobilienpreisentwicklung 2012 ihre Klettertour fortsetzen. Viele Privatanleger wollen den Lenkern der größten deutschen Unternehmen nicht ihr Geld anvertrauen. Die jüngste Pleite des Solarzellenherstellers Solar Millennium bestätigt Aktien-Skeptiker. Bundesschatzbriefe sind aufgrund der extrem niedrigen Verzinsung ebenfalls unattraktiv.

Baufinanzierungen mit einem Zinssatz von 2,95 Prozent für Laufzeiten von zehn Jahren sind unschlagbar billig. Banken schmeißen Kunden mit guter Bonität geradezu das Geld hinterher. Nach Abzug der deutschen Inflationsrate von derzeit 2,1 Prozent, liegt die reale Zinsbelastung unter der Einprozentmarke.

Samstag, 7. Januar 2012

Iran facht Inflation an und beflügelt Goldpreisentwicklung 2012

Die Goldpreisentwicklung 2012 steigt auf 1.616,64 Dollar je Feinunze. Damit ist das gelbe Edelmetall um +6,18 Prozent teuerer als wenige Tage vor Neujahr. Am 29. Dezember 2011 fiel der Goldkurs auf 1.522,55 Dollar und markierte ein Sechs-Monats-Tief. Derweil verbucht der Goldkurs in Euro, auch aufgrund eines sinkenden EUR/USD Wechselkurses, in den letzten sechs Handelstagen einen steilen Anstieg von 1.180,80 auf 1.279,10 Euro (+8,32 Prozent).


Analysten nennen immer wieder den Iran für den en derzeit nach oben schnellenden Goldpreis und die weiterhin positive Gold Prognose 2012. Auf den ersten Blick dürfte das geplante Einfuhrverbot der Europäischen Union für iranisches Öl in erster Linie den Rohölpreis anzustacheln. So kletterte das Nordseeöl Brent von 102,36 auf 114,60 Dollar (+11,95 Prozent) in den letzten zwei Wochen.

Die Rohstoffexperten der französischen Bank Société Générale prognostizieren gar einen Anstieg auf 125 Dollar je Barrel im Laufe der Umsetzung des Einfuhrverbotes. Brüssel plant offenbar mit einer phasenweise Reduzierung des importierten Rohöls aus dem Iran und nicht mit einem Stichtag, mit dem kein EU-Land mehr iranisches Öl mehr importieren darf, heißt es aus Brüsseler Verhandlungskreisen.

Wenn der Rohölpreis noch weiter nach oben schießen sollte, dann würden die Inflationsgefahren steigen. Investoren kaufen aktuell Gold, um sich genau vor die diesen Teuerungsrisiken zu schützen. So lautet der Grundzusammenhang, warum der Iran immer wieder in Verbindung mit der steigenden Goldpreisentwicklung 2012 gebracht wird.

Montag, 2. Januar 2012

Dax Entwicklung 2012 mit Neujahr-Schub auf 6.024,50 Punkte


Die Dax Entwicklung 2012 startet mit einem Paukenschlag ins neue Jahr. So klettert der deutsche Leitindex um 126,15 Punkte auf 6.024,50 Punkte und markiert ein Vier-Wochen-Hoch. Der Dax steht um 2,14 Prozent über seinem Jahresschlusskurs bei 5.898,35 Punkten vom 30. Dezember 2011. Größte Einzelgewinner sind die ThyssenKrupp Aktien und Allianz Anteilsscheine mit Kursgewinnen zwischen drei und vier Prozent.

Angesichts geschlossener Börsen in Japan, Großbritannien und USA trifft das kräftige Plus der Dax Entwicklung 2012 viele Börsianer ein wenig unvorbereitet. Gleichzeitig wird bereits vor neuen Rückschlägen gewarnt, weil die dünnen Handelsumsätze wenig aussagekräftig seien. Darüber hinaus ist die Schuldenkrise noch längst nicht ausgestanden. Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte dem Handelsblatt, dass man noch zwölf Monate benötige, um die Lager beherrschbar zu machen.

Aus technischer Sicht muss die Dax Entwicklung 2011 einen Schlusskurs über 6.130 Punkte schaffen, damit sich der Aufwärtsdrang fortsetzen kann. Anschließend wäre das Oktober-2010-Hoch bei 6.346 Zählern aus dem Weg zu räumen, um Kurs auf die Marken von 6.500 und 7.000 Punkten zu nehmen. Bei Rücksetzer findet der Dax Unterstützungsniveaus bei 5.830 und 5.700 Zählern.

Fundamental wird der Anspruch auf höhere Aktienkurse durch die ausgezeichnete Beschäftigungslage untermauert. Im Jahr 2011 waren in Deutschland durchschnittlich 41,04 Millionen beschäftigt. Es ist der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Die Schuldenkrise hat sich bisher nicht negativ auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt. Ohne Krise und Wirtschaftsabkühlung wäre ein noch besseres Jahresergebnis möglich gewesen.