Analysten nennen immer wieder den Iran für den en derzeit nach oben schnellenden Goldpreis und die weiterhin positive Gold Prognose 2012. Auf den ersten Blick dürfte das geplante Einfuhrverbot der Europäischen Union für iranisches Öl in erster Linie den Rohölpreis anzustacheln. So kletterte das Nordseeöl Brent von 102,36 auf 114,60 Dollar (+11,95 Prozent) in den letzten zwei Wochen.
Die Rohstoffexperten der französischen Bank Société Générale prognostizieren gar einen Anstieg auf 125 Dollar je Barrel im Laufe der Umsetzung des Einfuhrverbotes. Brüssel plant offenbar mit einer phasenweise Reduzierung des importierten Rohöls aus dem Iran und nicht mit einem Stichtag, mit dem kein EU-Land mehr iranisches Öl mehr importieren darf, heißt es aus Brüsseler Verhandlungskreisen.
Wenn der Rohölpreis noch weiter nach oben schießen sollte, dann würden die Inflationsgefahren steigen. Investoren kaufen aktuell Gold, um sich genau vor die diesen Teuerungsrisiken zu schützen. So lautet der Grundzusammenhang, warum der Iran immer wieder in Verbindung mit der steigenden Goldpreisentwicklung 2012 gebracht wird.