Samstag, 31. Dezember 2011

Dax Entwicklung 2011 mit -15% / Dax Prognose 2012 optimistisch


Die Dax Entwicklung 2011 beendet das Jahr mit einem Minus von 15,49 Prozent. So sinkt das deutsche Börsenbarometer von 6.979,68 auf 5.898,35 Punkte zwischen Anfang Januar und Ende Dezember 2011. Der Leitindex ist tief gezeichnet von der Schuldenkrise. Im September fällt die Dax Entwicklung 2011 zeitweise unter die Marke von 5.000 Punkten und erreicht ein Zwei-Jahres-Tief.

Größter Verlierer ist die Commerzbank-Aktie. Die Anteilsscheine von Deutschlands zweitgrößter Bank sinken von 4,49 Euro auf 1,30 Euro. Angesichts einer kalten Dusche von -71,11 Prozent haben viele Aktionäre kein Verständnis, warum der derzeitige Vorstandsvorsitzende Martin Blessing nicht zurücktritt und den Weg frei macht für einen Neuanfang.

Die Aktie der Deutschen Bank ist deutlich besser durch die Krise gekommen. Aber auch Anteilseigner von dem größten deutschen Geldhaus müssen mit -24,67 Prozent empfindliche Kursverluste hinnehmen. Allerdings wird der Branchenprimus eine Dividende ausschütten, so dass langfristig Investoren eher gewillt sind der Deutschen Bank treu zu bleiben und Verluste auszusitzen.

Börsianer setzen bei ihrer Dax Prognose 2012 sehr stark auf die Vereinigten Staaten als Wachstumslokomotive. Auf der anderen Seite des Atlantiks nimmt die Konjunktur Fahrt auf. Volkswirte erwarten für die USA ein Wirtschaftswachstum 2011 von 1,8 Prozent und für 2012 von 2,1 Prozent. Darüber hinaus dürfte die internationalen Dax-Konzerne von der stabilen Konjunktur in China, Indien und Brasilien profitieren.

Wenn die Schuldenkrise zurück gedrängt wird und die Rekordsummen, welche die Europäische Zentralbank (EZB) in das Finanzsystem pumpt, beginnen zu wirken, dann könnte es sehr rasch Richtung 7.000 Punkte gehen für die Dax Entwicklung 2012. Dort stand der Leitindex zuletzt im Juli 2011, als die Griechenland-Krise abermalig ausartete.

Freitag, 30. Dezember 2011

Aktuelle Inflationsrate in Deutschland sinkt auf 2,3%

Die aktuelle Inflationsrate in Deutschland nähert sich der Marke von zwei Prozent. So klettern die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent im Dezember 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Die Teuerung 2011 erreichte im September 2011 ihr Jahreshoch bei 2,6 Prozent und ist seitdem am sinken.

Aufgrund der Wirtschaftsabkühlung dürfte die aktuelle Inflationsrate in Deutschland 2012 ihre Talfahrt fortsetzen. Dass die Europäische Zentralbank (EZB) Milliarden von Euros in das Finanzsystem pumpt, wirkt sich vorerst nicht aus, weil das Geld nicht in der Realwirtschaft ankommen. Die Banken benutzten das billige Zentralbankgeld, welches aktuell mit einem Leitzinssatz von 1,00 Prozent verzinst wird, in erster Linie, um ihre Bilanzen zu reparieren.

Aktuelle Inflationsrate in Deutschland, Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat.

Ob die Europäische Zentralbank (EZB) in den nächsten Monaten Platz hat den Leitzinssatz auf 0,75 Prozent zu senken, hängt an der Inflationsentwicklung auf europäische Ebene. Der für diese Messung relevante harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für den Euroraum liegt derzeit bei 3,0 Prozent. Das Statistische Bundesamt gibt den HVPI für Deutschland mit aktuell 2,5 Prozent an.

Allerdings rechnen die volkswirtschaftliche Abteilung der EZB mit einem deutlich verlangsamten Teuerungstempo und einem HVPI in der Eurozone zwischen 1,5 Prozent und 2,5 Prozent für das Jahr 2012. Wenn sich diese Prognose bewahrheiten sollte, besäßen die Währungshüter Senkungsspielraum bei der Leitzinsentwicklung, weil die EZB anstrebt die Inflationsrate unter, jedoch nahe 2 Prozent festzuzurren.

Montag, 26. Dezember 2011

Wirtschaftswachstum Deutschland 2012: Roland-Berger-Chef: +3%!!

Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 könnte deutlich besser ausfällen als von den führenden Forschungsinstitute und der Bundesregierung bisher angenommen. Der Aufsichtsratschef von der renommierten Unternehmensberatung Roland Berger, Burkhard Schwenker, erwartet eine Erhöhung des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) von +3,0 Prozent. Dies sei zwar ambitioniert, aber durchaus machbar, sagte Schwenker der Zeitschrift „Focus“.

Während das Münchner Ifo Institut, trotz einem steigenden Geschäftsklima, mit einem Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 von lediglich +0,4 Prozent rechnet, zweifelt der Chef-Aufseher von Roland Berger an den klassischen Vorhersagemodellen. Die Lage sei seit 2008 so komplex geworden, dass die Modelle nicht mehr funktionierten. Stattdessen solle man sich auf die zentralen Fundamentaldaten konzentrieren, wie die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen und den Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosenquote in Deutschland sank trotz Schuldenkrise und Wirtschaftsabkühlung um -0,1 auf 6,4 Prozent im November 2011. Im nächsten Jahr dürfte die Sechs-Prozent-Marke unterboten werden. Der gute Arbeitsmarkt stütze den Konsum. Gleichzeitig seien die Unternehmen so stark wie nie, werden gut geführt und könnten international flexibel handeln, rechtfertigt Burkhard Schwenker seine außerordentlich positive Prognose zum Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 von +3,0 Prozent.

Dax Prognose 2012

Wenn es tatsächlich so kommen sollte, dann hätte der deutsche Aktienindex kräftiges Aufwärtspotential. Kurz vor Jahresende steht der Dax wieder unter der Marke von 6.000 Punkten und notiert bei 5.879 Zählern. Die Dax Prognose 2012 der Bayrischen Landesbank sieht den Leitindex bis Juli 2012 auf 6.400 Punkte klettern. Dies wäre ein Anstieg in Höhe von +8,86 Prozent. Positive wirkten die Geldpolitik und robuste US-Konjunkturdaten, schreibt die Bayern LB in einer Analysemitteilung vom 16. Dezember 2012.

Freitag, 23. Dezember 2011

Stahlpreis aktuell steigt auf $553 / €425 an Londoner Metallbörse


An der Londoner Metallbörse (LME) liegt der Stahlpreis für die Tonne Walzstahl aktuell bei 553 Dollar. Unter Berücksichtigung des derzeitigen Euro Dollar Wechselkurses von 1,30, kostet Walzstahl damit 425,00 Euro. Die Stahlpreis Entwicklung ist im Vergleich zu anderen Rohstoffen recht intransparent. Tägliche Referenzkurse für Gold, Öl, Kupfer und andere Rohstoffe sind weitaus geläufiger.

Bei den Aktienkursen der großen Stahlkocher scheint in den letzten Wochen eine Bodenbildung erreicht worden zu sein. ThyssenKrupp kletterten von 16,74 Euro auf 17,70 Euro (+5,73 Prozent) zwischen dem 14. Dezember und dem 23. Dezember 2011. Die Anteilsscheine von Branchenprimus ArcelorMittal erhöhten sich von 12,58 auf 14,11 Euro (+12,16 Prozent).

Stahlpreis Entwicklung 2011

Zum Jahresbeginn 2011 lag der Stahlpreis bei 535 Dollar bzw. 401 Euro. Es folgte eine Talfahrt auf 505 Dollar / 349 Euro bis Anfang April 2011. Anschließend kam es zu einem steilen Anstieg, und so klettert Stahl auf 690 Dollar / 476 Euro bis Ende August 2011. Sodann flaute die Stahlkonjunktur im Schatten von Schuldenkrise und Wirtschaftsabkühlung wieder ab.

Unter dem Strich dürfte die Stahlpreis Entwicklung 2011 einen Anstieg verzeichnen. Bliebe es bis zum Jahresende auf dem aktuellen Preisniveau, dann hätte sich die Tonne Walzstahl um +3,36 Prozent erhöht auf Jahressicht. Während Europa von Rezessionen geschüttelt wird, sollte das Wirtschaftswachstum in den USA, China und großen Schwellenländern wie Indien und Brasilien auch zu einer steigenden Stahlpreisentwicklung 2012 führen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Schlägt Immobilienpreisentwicklung Dax Entwicklung auch 2012?

Die Immobilienpreisentwicklung hat den deutschen Aktienindex hinter sich gelassen. Wohnungsneubauten sind Ende 2011 um bis zu fünf Prozent teurer als im Januar 2011. Die Dax Entwicklung 2011 war hingegen ein Minusgeschäft. Das deutsche Börsenbarometer fiel von 7.026,62 Punkte auf 5.847,03 Punkte zwischen dem 3. Januar und dem 20. Dezember 2011. Daraus ergibt sich ein Verlust von -1.179,59 Punkte bzw. -16,79 Prozent.

Am steilsten stieg die Immobilienpreisentwicklung im bundesdeutschen Durchschnitt für Wohnungsneubauten. Hier zeigt der von Immobilienscout24 herausgegeben IMX Index einen Anstieg von 110,4 auf 115,7 Punkte (+4,8 Prozent) zwischen November 2010 und November 2011. Es folgen Neubauten von Wohnhäusern mit einer Erhöhung von +1,7 Prozent, bestehende Wohnhäuser mit +1,4 Prozent und Eigentumswohnungen mit +0,99 Prozent.

Für die Immobilienpreisentwicklung 2012 rechnen Experten mit einer Fortsetzung der Teuerungswelle, insbesondere in den begehrten Ballungszentren München, Berlin, Hamburg und Frankfurt. Allerdings haben die Aktienmärkte größeres Steigerungspotential. Die herben Kursverluste im Zuge der Schuldenkrise gilt es aufzuholen. Vermögensverwalter erwarten, dass die Dax Entwicklung Ende 2012 um mindestens zehn Prozent höher stehen wird.

Gespeist wird die Rückkehr vielen Investoren an die Börse durch günstige Einstiegskurse, hohe Dividendenrenditen und eine allmähliche Besserung der Konjunktur. Die Bundesbank prognostiziert ein Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 in Höhe +0,6 Prozent. Für das übernächste Jahr erwarten die Volkswirte der Notenbank sodann einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von +1,8 Prozent.

Bei der Immobilienpreisentwicklung bleibt München das teuerste Pflaster. Dies gilt in erster Linie für Wohnungsneubauten und Häuserneubauten. Bei bereits bestehenden Wohnhäusern liegt die bayrische Metropole hinter Hamburg und Frankfurt. Berlin holt immer weiter auf und hängt München mittlerweile bei der Preisgestaltung von Wohnungsneubauten sogar ab.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Wirtschaftswachstum Deutschland 2012: HWWI Prognose magere +0,5%

Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 wird mit großer Wahrscheinlichkeit unter der Marke von 1,00 Prozent liegen. Dies zeigen Prognosen der Bundesregierung, der Wirtschaftsforschungsinstitute und internationaler Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Unterdessen warnt der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) vor einem stotternden Exportmotor. Die dicken Zuwächse der letzten zwei Jahren seien vorbei. Die Ausfuhren dürften im kommenden Jahr bei für deutsche Verhältnissen mageren drei Prozent liegen. Mit einem rückläufigen Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 (Rezession) rechnet der Unternehmerverband jedoch nicht.

Anders sieht das wirtschaftliche Umfeld in Frankreich aus. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone wird nach Prognose der französischen Statistikbehörde Insee in den nächsten zwei Quartalen schrumpfen. So erwarten die Statistiker einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von -0,2 Prozent für das vierte Quartal 2011 und -0,1 Prozent für das erste Quartal 2012.

Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 wird voraussichtlich bei +0,5 Prozent liegen, prognostiziert das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut HWWI). Das Münchner Ifo Institut ist noch ein wenig pessimistischer und rechnet mit einer Erhöhung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von +0,4 Prozent. Aus dem XL-Wachstum von knapp drei Prozent in diesem Jahr wird im nächsten Jahr ein xs-Wachstum.

Unterdessen hängen die Amerikaner die Europäer beim Wirtschaftswachstum 2012 wieder ab. Volkswirte erwarten eine Erhöhung der Wirtschaftskraft von bis zu +2,0 Prozent. Die US-Notenbank Fed sieht derzeit absolut keinen Bedarf von einer dritten quantitativen Lockerung zu sprechen wie noch im August/September 2011.

Freitag, 16. Dezember 2011

Steigende Stahlpreisentwicklung macht Stahlaktien zum Schnäppchen

Die Stahlpreisentwicklung klettert von 377 auf 428 Euro je Tonne (+13,53 Prozent) in den letzten drei Wochen. Allerdings bleiben die Aktien der deutschen Stahlkocher im Keller. Der schwache Gesamtmarkt infolge der Schuldenkrise macht Stahlaktien aktuell zu einem Ladenhüter. Dies könnte sich jedoch rasch ändern, weil eine Bodenbildung bereits erreicht wurde.

ThyssenKrupp fristet jedoch aufgrund des milliardenschweren Rekordverlustes in Brasilien weiterhin ein Mauerblümchen-Dasein und notiert mit 17,16 Euro um die Hälfte unter seinen Jahreshoch. Ende Juni 2011 waren die Anteilsscheine von Deutschlands größtem Stahlkocher noch 35,90 Euro wert. Salzgitter fiel in den letzten sechs Monaten von 54,60 auf 36,94 Euro (-32,34 Prozent).

Chart ThyssenKrupp Aktienkursverlauf 2011.

Wenn sich Konjunkturdaten verbessern, dann profitieren normalerweise überdurchschnittlich die Stahlaktien, sagen Analysten. Durch die steigende Stahlpreisentwicklung dürften die Gewinne wieder sprudeln. Darüber hinaus sind die Anteilsscheine von ThyssenKrupp interessant, weil der Essener Konzern bereits im nächsten Monat eine Dividende von 0,45 Euro je Aktie ausschüttet. Anleger können eine Dividendenrendite von +2,62 Prozent einfahren und sich gleichzeitig die Chance auf Kursgewinne offen halten.

Die Stahlpreisentwicklung kommt aktuell ihrem Jahreshoch vom August 2011 bei 476 Euro pro Tonne auch immer näher, weil der Euro Wechselkurs so stark abwertet. Europäische Stahlkocher müssen für die in US-Dollar abgerechneten Einsatzstoffe Eisenerz und Kohle mehr Euros auf den Tisch legen, was sich sodann im Stahlpreis wieder spiegelt.

So könnte es in den nächsten Monaten zu einer paradoxen Situation kommen. Obwohl die Eurozone in eine Rezession abrutscht, steigt der Stahlpreis. Noch steht der Eurokurs bei 1,30 Dollar. Wenn er jedoch auf EUR/USD 1,20 fiele, wie zuletzt im Juni 2010, dann würde die Tonne Walzstahl bereits 463 Euro kosten.

Samstag, 10. Dezember 2011

Gold Prognose 2012 besser nach EU-Gipfel: Spekulanten wetten wieder

Die Gold Prognose 2012 verbessert sich nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem EU-Gipfel. Aktuell kostet das gelbe Edelmetall 1710,95 Dollar bzw. 1.277,70 Euro je Feinunze. Damit hat Aurum bisher um +5,62 Prozent an Wert hinzugewonnen im vierten Quartal. Am 3. Oktober 2011 hatte die Goldpreisentwicklung noch bei 1.619,95 Dollar und 1.214,50 Euro gelegen.

Der Anstieg deckt sich mit der Positionierung von Terminmarkt-Spekulanten an der New Yorker Metallbörse COMEX. Hedge Fonds und andere Großspekulanten machen eine positive Gold Prognose 2012 und erhöhen sukzessive ihre Positionen. So weitete sich die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskontrakten von +133.156 auf +159.711 (+19,94 Prozent) aus zwischen dem 4. Oktober und dem 6. Dezember 2011.

Weit geöffnete Geldschleusen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank (Fed) machen Gold als Ersatz-Investition immer noch attraktiv. So sind die Realzinsen, also der Zinssatz den Investoren nach Abzug der Inflation einfahren, immer noch negativ. Darüber hinaus ist die EZB dabei sich dem Leitzinsniveau der Fed zu nähern. Der neue Notenbankchef Mario Draghi senkte zum zweiten Mal hintereinander die Leitzinsen. Damit liegt der Schlüsselzins im Euroraum wieder bei 1,00 Prozent wie nach der Finanzkrise.

EZB-Beobachter glauben, dass die Währungshüter noch nicht am Ende der Fahnenstange angekommen sind und erwarten eine Leitzinsentwicklung in der Eurozone mit einer Null vor dem Komma. Die US-Notenbank kann zwar den Leitzins kaum noch senken, weil die Fed Funds Rate bereits seit Dezember 2008 bei 0-0,25 Prozent liegt. Allerdings könnte sie ihr Versprechen bis Ende 2013 verlängern den Schlüsselzins auf diesem Niveau zu halten. Bisher hat der Vorsitzende des Offenmarktauschusses (FOMC), Ben Bernanke, klargemacht, bis Mitte 2013 den Leitzins nicht anzurühren.

Weit geöffnete Geldschleusen auf beiden Seiten des Atlantiks sorgen für eine vielversprechende Gold Prognose 2012. Daher sollte das gelbe Edelmetall im nächsten Jahr das zwölfe Anstiegsjahr in Folge einfahren. Die Gold Rallye hat ihren Ursprung zu Jahresbeginn 2001 bei 253,50 Dollar bzw. 277,60 Euro je Feinunze.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Benzinpreisentwicklung 2011 mit 1,52 €/Liter teuer wie nie zuvor

Bei der Benzinpreisentwicklung 2011 kommt es zu einem steilen Anstieg. So kostete der Liter Superbenzin im Jahresdurchschnitt 1,52 Euro, rechnet der ADAC vor. Es handele sich um das teuerste Tankjahr aller Zeiten. Zugleich warnte der ADAC-Präsident Peter Meyer, dass Autofahren zum Luxus werde. Wer Diesel tankt, musste mit einem Durchschnittspreis von 1,41 Euro soviel zahlen wie nie zuvor.

Grund für die teure Benzinpreisentwicklung ist in erster Linie die Lage auf dem Ölmarkt. Das schwarze Gold lässt sich von seiner Bergfahrt trotz Konjunkturabkühlung und Schuldenkrise nicht abbringen. In der ersten Jahreshälfte sprudelten die Rohölpreise durch den „arabischen Frühling“ und das robuste Wirtschaftswachstum. Das Nordseeöl Brent kletterte von 95,10 auf 126,90 Dollar (+33,44 Prozent) zwischen dem 3. Januar und dem 8. April 2011.

Aktuell liegt Brent zwar mit 110,20 Dollar je Barrel (159 Liter) recht deutlich unter seinen Jahreshoch 2011. Allerdings weist die Ölpreisentwicklung 2011 einen Anstieg in Höhe von +15,88 Prozent auf, was sich in den Kraftstoffkosten niederschlägt. Neben Benzin und Diesel ist auch Heizöl sehr teuer. Die Heizölpreisentwicklung 2011 kletterte im November auf ein 2,5 Jahreshoch von 88,95 Euro. Aktuell liegt der Preis für 100 Liter Heizöl im Bundesdurchschnitt bei 85,50 Euro in Verbindung mit einer Bestellmenge von 3.000 Litern.

Iran

Die Lage im Nahen Osten zwingt Rohstoffhändler beim Rohölpreis eine Risikoprämie einzukalkulieren, welche sich auch treibend auf die Benzinpreisentwicklung 2012 auswirken dürfte. Aufgrund des umstrittenen Atomprogramms droht die Europäische Union (EU) dem Iran mit Einfuhrbeschränkungen seines Öls. Energiekommissar Günther Öttinger bestätigte, dass man solche Maßnahmen diskutiere.

Der Nahost Experte Peter Scholl-Latour warnte vor einem Eingreifen des Westens und Sanktionen. So würden die Chinesen an die Stelle der Europäer treten und dem Iran sein Erdöl abkaufen. Darüber hinaus sei Teheran in der Lage die Straße von Hormuz im persischen Golf zu sperren, durch welche 40 Prozent des weltweiten Öls verschifft wird.

Freitag, 2. Dezember 2011

Pompöse Dax Entwicklung / Dax Prognose 2012 bei 7.000 Punkten

Der deutsche Aktienindex erobert die Marke von 6.000 Punkten zurück. Kurz vor der Veröffentlichung des amerikanischen Arbeitsmarktberichtes klettert die Dax Entwicklung auf 6.164,31 Punkte und ist damit so hoch wie zuletzt am 3. November 2011. Die Dax Prognose 2012 verbessert sich spürbar, weil das Börsenbarometer drei heikle Widerstände bei 5.995, 6.060 und 6.130 Punkten hinter sich lässt.

Finanztitel führen die Liste der Kursgewinner an. Commerzbank Papiere klettern um +6,5 Prozent auf 1,44 Euro, während die Anteilsscheine der Deutschen Bank um +4,9 Prozent zulegen und auf 30,04 Euro steigen. Ein Bericht über die europäische Bankenaufsicht (EBA) sorgt für Erleichterung. So will die EBA die Kriterien zur Erfüllung der Kernkapitalquote von neun Prozent nicht verschärfen.

Die Dax Prognose aus technischer Sicht signalisiert Aufwärtspotential bis zum Höchsttand vom 28. Oktober 2011 bei 6.430,60 Punkten. Börsianer peilen schon wieder die 7.000-Punkte-Marke an, welche bis zum Ende des ersten Quartals 2012 erreicht werden könnte. Bis dahin dürfte die Eurozone ihre Rezession weitgehend überwunden haben und wieder mehr Wachstumsdynamik entfalten.

Wirtschaftswachstum 2012

Nachdem bekannt wird, dass die US-Arbeitslosenrate von 9,0 auf 8,6 Prozent fiel, steigt der Dax kurzzeitig auf 6.169,64 Punkte. Analysten erwarteten ein Verharren die Arbeitslosenquote bei 9,0 Prozent. Der Beschäftigungsaufbau lag bei 120.000 Stellen um 40.000 höher als im Oktober 2011. Die US-Wirtschaft nimmt allmählich Fahrt auf und hängt die Europäer ab.

Ökonomen prognostizieren ein Wirtschaftswachstum 2012 für die Vereinigten Staaten von +2,0 Prozent. In der Eurozone dürfte die Erhöhung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) nicht über +0,5 Prozent hinaus kommen. Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 wird jedoch weiterhin über dem Euroraum-Durchschnitt liegen. Die Prognosen zum deutschen BIP liegen durchschnittlich bei +0,8 Prozent.