Der deutsche Aktienindex Dax macht einen Riesensprung und klettert auf 6.097,68 Punkte um 14:36 Uhr MEZ. Anschließend gibt das Börsenbarometer wieder ein wenig nach und notiert zum Handelsauftakt an der Wall Street bei 6.045,50 Punkten. Die Notenbanken sorgen für einen Paukenschlag, in dem sie die Finanzmärkte mit Dollar-Liquidität fluten.
Federal Reserve (Fed), Europäische Zentralbank (EZB), Bank of Japan, Bank of England, Bank of Canada und Schweizerische Nationalbank (SNB) sehen sich aufgrund der zunehmenden Finanzmarkt-Turbulenzen zum Handeln gezwungen. Die Fed verlängert die Swap-Linien, welche die anderen fünf Zentralbanken benutzen, um Geschäftsbanken in ihrem Währungsraum mit Dollar-Liquidität zu versorgen bis zum 1. Februar 2013. Gleichzeitig wird der Zinssatz für Übernachtkreditlinien in Dollar um 0,50 Prozent gesenkt.
Die Dax Entwicklung befindet sich bereits seit dem Ende der letzten Woche auf einer Bergfahrt. So kletterte der Börsenindex von 5.399,85 auf 6.097,68 Punkte zwischen dem 24. November und dem 20. November 2011. Der Anstieg um 697,83 Punkte bzw. +12,92 Prozent zeigt auch, dass sich die Realwirtschaft nicht so stark von der Schuldenkrise in die Bredouille drängen lässt wie befürchtet.
Deutschland, China stützen
In Deutschland zeigt der Arbeitsmarkt, dass die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin günstig ist. Die Arbeitslosenrate fällt von 6,5 auf 6,4 Prozent. Die Anzahl der erwerbslosen Personen geht um 24.000 auf 2.713.000 zurück. Der Einzelhandel verzeichnete im Oktober 2011 ein Umsatzplus in Höhe von 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten mit einem Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet.
Rückenwind erhält die DAX Entwicklung auch aus dem Reich der Mitte. So verringerte die chinesische Notenbank (PBOC) die Mindestreservesätze für Geschäftsbanken. Die größten Geldhäuser des Landes müssen ab sofort 21 Prozent der Bargeldreserven bei der Zentralbank als Mindestreserve halten und nicht mehr 21,5 Prozent.
Mittwoch, 30. November 2011
Sonntag, 27. November 2011
Dax Entwicklung mit miserablem November frohlockt im Dezember 2011
Die Dax Entwicklung taucht unter die Marke von 5.500 Punkten ab und schließt bei 5.492,87 Punkten. Damit liegt das Aktienbarometer, welches die 30 größten deutschen Unternehmen umfasst, 441,67 Punkte bzw. -7,44 Prozent in der Verlustzone. Am 1. November notierte der Eröffnungskurs für den Dax noch bei 5.934,54 Punkten.
Durch das Aufflammen der Schuldenkrise kehren Investoren den Aktienmärkten den Rücken zu. Gefragt bleiben sichere Staatsanleihen. Ganz oben auf der Liste stehen weiterhin US-Schuldtitel. Obwohl die Treasuries von der Ratingagentur Standard & Poor’s nicht mehr die Top-Bonitätsnote Triple-A inne haben, bleibt die Nachfrage riesig.
Im Gegenzug sinken die Umlaufrenditen von zehnjährigen Staatsanleihen aus den Vereinigten Staaten von 1,99 auf 1,96 Prozent in den letzten vier Wochen. Weniger Geld fließt hingegen aus der Dax Entwicklung in den deutschen Rentenmarkt. Bundesanleihen haben einen Dämpfer bekommen, nachdem am 23. Oktober 2011 eine Platzierung der Bundesfinanzagentur scheiterte.
Der Finanzminister muss Investoren einen höheren Zinssatz bieten. Umlaufrenditen von deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren kletterten von 1,77 auf 2,26 Prozent zwischen dem 1. November und dem 27. November 2011. Die Schuldenkrise kommt in Kern-Europa an. Triple-A Länder wie Österreich, die Niederlande und Finnland sehen sich ebenfalls mit höheren Risikoaufschlägen konfrontiert.
Börsianer rechnen, dass sich der Spieß bei der Dax Entwicklung und den Anleihemärkten im Dezember 2011 wieder umdrehen könnte. Im Dax gibt es eine Menge dividendestarker Einzeltitel, welche sich institutionellen Investoren zu Schnäppchen-Preisen sichern können. Die Gier dürfte die Angst immer mehr zurückdrängen, sobald es Anzeichen gibt, dass sich das Wachstumstempo der Weltwirtschaft wieder erhöhe.
Dienstag, 22. November 2011
Stahl Preisentwicklung rutscht im Sog der Schuldenkrise auf 378 €/t
Die Stahlpreisentwicklung rauscht immer weiter in den Keller. Aktuell kostet die Tonne Walzstahl 510 USD an der Londoner Metallbörse (LME). Rechnet man den Stahlpreis zum aktuellen Euro Dollar Wechselkurs von 1,35 um, dann beträgt der Gegenwert 377,78 Euro je Tonne. Seit Ende August 2011 geht es am Stahlmarkt kontinuierlich nach unten. Ursachen sind die Schuldenkrise und die damit verbunden Abkühlung der Konjunktur.
Unterdessen trüben sich die Prognosen zum Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 immer stärker ein. Die Deutsche Bundesbank rechnet mit einer Zunahmen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,5-1,0 Prozent. Wenn es ganz schlecht läuft, dann sechstelt sich der BIP-Zuwachs im nächsten Jahr. Das Wirtschaftswachstum 2011 wird nämlich aufgrund der sehr erfolgreichen ersten Jahreshälfte voraussichtlich bei +3,0 Prozent liegen. Allerdings müsse man bisher keine Rezession fürchten, teilte die Bundesbanker in ihrem aktuellen Monatsbericht mit.
Die Stahlpreisentwicklung 2011 war zwischen Januar und August von 400,60 auf 475,86 Euro je Tonne (+18,79 Prozent) geklettert. Beim Stahlkurs in Dollar hatte in diese Zeitraum ein Anstieg von 535 auf 690 Dollar (+28,97 Prozent) stattgefunden. Seitdem geht es nach unten und so dürfte sich der Preisverfall fortsetzen, solang die konjunkturelle Talsohle nicht sichtbar wird.
Im Gegensatz zu den Aktienmärkten ist die Stahlpreisentwicklung deutlich näher dran an dem tatsächlichen Zustand der Wirtschaft. Aktienkurse nehmen in der Regel die Entwicklung der Realwirtschaft um sechs bis neun Monate voraus. Aus diesem Grund rechnen viele Börsianer mit einer baldigen Trendwende. Die Europäische Kommission prognostiziert, dass es ab der Jahresmitte 2012 mit der Konjunktur wieder besser laufen dürfte. Der Dax bleibt jedoch vorerst unter der Marke von 6.000 Punkten und notiert aktuell bei 5.575 Zählern.
Freitag, 18. November 2011
Diesel Preisentwicklung mit dickem Plus von +13% bei 1,50 €/Liter
Die Dieselpreisentwicklung lässt sich von der konjunkturellen Abkühlung und der Schuldenkrise nicht ablenken. Der Kraftstoffpreis befindet sich auf Rekordniveau und kostet im bundesdeutschen Durchschnitt 1,50 Euro je Liter. Im Verlauf des vierten Quartals verteuerte sich Diesel um +4,90 Prozent. Am 1. Oktober 2011 lag der Abgabepreis noch bei 1,43 Euro.
Tankstellenportale verweisen auf den Anstieg von Rohöl. So kletterte der Ölpreis für die Nordseesorte Brent von 101,34 auf 109,60 Dollar (+8,15 Prozent) in den letzten acht Wochen. Deutlich stärker stieg das Barrel (159 Liter) für die amerikanische Sorte West Texas Intermediate. Das texanische Öl erhöhte sich von 74,95 auf 103,34 Dollar (+37,88 Prozent) zwischen dem 4. Oktober und dem 17. November 2011.

Ein vergleichsweise weicher Euro erhöht die Dieselpreisentwicklung zusätzlich. So hat die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar seit Ende Oktober um -6,15 Prozent abgewertet. Der Eurokurs fiel von 1,4246 auf 1,3421 Dollar zwischen dem 27. Oktober und dem 17. November 2011. Die Abwertung des Euro verteuert Mineralölprodukte für Einkäufer aus der Eurozone.
Im Vergleich zur Dieselpreisentwicklung fällt der Anstieg bei Normalbenzin mickrig aus. Der Abgabepreis für Benzin erhöhte sich seit Quartalsbeginn um lediglich ein Cent. Aktuell liegt der Benzinpreis bei 1,57 Euro im Bundesdurchschnitt. Damit ist der Kraftstoff billiger als während der Sommerferien als der Zapfsäulenpreis zeitweise 1,61 Euro pro Liter betrug.
Unterdessen wird Heizöl immer teurer. So kletterte die Heizölpreisentwicklung auf ein Drei-Jahres-Hoch. Für die Referenzbestellmenge von 3.000 Litern der Standardsorte müssen Endverbraucher durchschnittlich 88,95 Euro pro 100 Liter bezahlen. Im August 2011 kostete Heizöl 76,10 Euro. Neben den steigen Ölnotierungen wirkt sich die erhöhte Nachfrage im Zuge der kalten Jahreszeit preistreibend aus.
Tankstellenportale verweisen auf den Anstieg von Rohöl. So kletterte der Ölpreis für die Nordseesorte Brent von 101,34 auf 109,60 Dollar (+8,15 Prozent) in den letzten acht Wochen. Deutlich stärker stieg das Barrel (159 Liter) für die amerikanische Sorte West Texas Intermediate. Das texanische Öl erhöhte sich von 74,95 auf 103,34 Dollar (+37,88 Prozent) zwischen dem 4. Oktober und dem 17. November 2011.
Ein vergleichsweise weicher Euro erhöht die Dieselpreisentwicklung zusätzlich. So hat die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar seit Ende Oktober um -6,15 Prozent abgewertet. Der Eurokurs fiel von 1,4246 auf 1,3421 Dollar zwischen dem 27. Oktober und dem 17. November 2011. Die Abwertung des Euro verteuert Mineralölprodukte für Einkäufer aus der Eurozone.
Im Vergleich zur Dieselpreisentwicklung fällt der Anstieg bei Normalbenzin mickrig aus. Der Abgabepreis für Benzin erhöhte sich seit Quartalsbeginn um lediglich ein Cent. Aktuell liegt der Benzinpreis bei 1,57 Euro im Bundesdurchschnitt. Damit ist der Kraftstoff billiger als während der Sommerferien als der Zapfsäulenpreis zeitweise 1,61 Euro pro Liter betrug.
Unterdessen wird Heizöl immer teurer. So kletterte die Heizölpreisentwicklung auf ein Drei-Jahres-Hoch. Für die Referenzbestellmenge von 3.000 Litern der Standardsorte müssen Endverbraucher durchschnittlich 88,95 Euro pro 100 Liter bezahlen. Im August 2011 kostete Heizöl 76,10 Euro. Neben den steigen Ölnotierungen wirkt sich die erhöhte Nachfrage im Zuge der kalten Jahreszeit preistreibend aus.
Mittwoch, 16. November 2011
Dax Entwicklung wird von kalter Dusche erwischt im November 2011
Die Dax Entwicklung kämpft mit der Marke von 6.000 Punkten. Aktuell notiert das deutsche Börsenbarometer bei 5.863,50 Zählern. Nachdem der deutsche Aktienindex im Oktober 2011 von 5.311,93 auf 6.141,34 Punkte (+15,61 Prozent) klettern konnte, hängt der Dax aktuell in den Seilen. Die Schuldenkrise bleibt allgegenwärtig. Nicht Griechenland, sondern Italien ist der Dominostein.
In den letzten Wochen hat sich heraus kristallisiert, dass Griechenland zu klein ist, um die Existenz der europäischen Gemeinschaftswährung zu gefährden. Auf dem G20 Treffen in Cannes haben Merkel und Sarkozy zum ersten Mal einen Austritt Griechenland aus dem Euro ins Gespräch gebracht. Wenn die Griechen rausgingen, wäre der Euroraum sogar um einiges stabiler, meinen viele Volkswirte.
Aktuell knickt die Dax Entwicklung in erster Linie wegen Italien ein. Das Stiefelland ist zu groß, um durch den Euro Rettungsschirm (EFSF) über die Runden gebracht zu werden. Wenn es Italien nicht schafft, könnte der Währungsraum zu Grunde gehen. Die italienische Wirtschaft ist nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte in der Eurozone.
Der beste Indikator für die prekäre Lage ist der Zinskupon von italienischen Staatsanleihen. Zehnjährige Schuldtitel liegen aktuell bei 7,00 Prozent und sind damit 5,18 Prozent höher als in der Laufzeit vergleichbare Staatspapiere der Bundesrepublik Deutschland. Bereits ab einem dauerhaften Zinssatz über der Marke von sechs Prozent droht eine Haushaltskonsolidierung an der steigenden Zinslast zu scheitern.
Aus technischer Sicht befindet sich eine Unterstützung für die Dax Entwicklung 2011 bei 5.830 Punkten. Wenn dieses Niveau hält, dann dürfte der Dax einen neuen Anlauf starten sich über 6.000 Punkten zu etablieren. Ansonsten wäre der Weg frei bis zur nächsten charttechnischen Unterstützung zwischen 5.765-5.785 Punkten.
In den letzten Wochen hat sich heraus kristallisiert, dass Griechenland zu klein ist, um die Existenz der europäischen Gemeinschaftswährung zu gefährden. Auf dem G20 Treffen in Cannes haben Merkel und Sarkozy zum ersten Mal einen Austritt Griechenland aus dem Euro ins Gespräch gebracht. Wenn die Griechen rausgingen, wäre der Euroraum sogar um einiges stabiler, meinen viele Volkswirte.
Aktuell knickt die Dax Entwicklung in erster Linie wegen Italien ein. Das Stiefelland ist zu groß, um durch den Euro Rettungsschirm (EFSF) über die Runden gebracht zu werden. Wenn es Italien nicht schafft, könnte der Währungsraum zu Grunde gehen. Die italienische Wirtschaft ist nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte in der Eurozone.
| Dax |
Der beste Indikator für die prekäre Lage ist der Zinskupon von italienischen Staatsanleihen. Zehnjährige Schuldtitel liegen aktuell bei 7,00 Prozent und sind damit 5,18 Prozent höher als in der Laufzeit vergleichbare Staatspapiere der Bundesrepublik Deutschland. Bereits ab einem dauerhaften Zinssatz über der Marke von sechs Prozent droht eine Haushaltskonsolidierung an der steigenden Zinslast zu scheitern.
Aus technischer Sicht befindet sich eine Unterstützung für die Dax Entwicklung 2011 bei 5.830 Punkten. Wenn dieses Niveau hält, dann dürfte der Dax einen neuen Anlauf starten sich über 6.000 Punkten zu etablieren. Ansonsten wäre der Weg frei bis zur nächsten charttechnischen Unterstützung zwischen 5.765-5.785 Punkten.
Montag, 14. November 2011
Ölpreis Entwicklung bleibt im ersten Anlauf kurz vor $100 hängen
Die Ölpreisentwicklung der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) schafft vorerst nicht den Sprung über die Marke von 100 Dollar je Barrel. Der WTI Ölkurs bleibt bei 99,69 Dollar hängen. Rohstoffanalysten rechnen jedoch in den kommenden Handelstagen mit einem zweiten Anlauf. Das Nordseeöl Brent kostet aktuell 112,10 Dollar je Barrel (159 Liter).
Seit dem Beginn des vierten Quartals 2011 befindet sich die WTI Ölpreisentwicklung in einem steilen Anstieg. Das US-Rohöl verteuerte sich in den letzten Wochen um +33,01 Prozent. Am 4. Oktober 2011 hatte der Rohölpreis noch bei 74,95 Dollar gelegen und markierte ein Jahrestief. Brent erhöhte sich um +17,50 Prozent und erreichte bei 116,44 Dollar am 8. November 2011 ein Zwei-Monats-Hoch.
Unterdessen schlägt sich die steigende Ölpreisentwicklung immer stärker in den Heizölpreisen nieder. Die Heizölpreisentwicklung für eine Bestellmenge von 3.000 Litern kletterte von 76,10 auf 88,20 Euro pro 100 Liter in den letzten drei Monaten. Damit ist der Energieträger so teuer wie zuletzt im Sommer 2011. Damals war der Brent und WTI Ölkurs kurz davor die Marke von 150 Dollar zu überspringen.
Spekulanten wittern Morgenluft bei der Ölpreisentwicklung. Zwar lahmt die weltweite Konjunktur im Zuge der Euro Schuldenkrise. Allerdings existieren erhebliche geopolitische Risiken im Nahen Osten. So könnte es zu einem Militärschlag gegen den Iran kommen, weil sich Teheran nicht auf die zivile Nutzung der Atomkraft beschränkt.
Analysten müssen daher eine konjunkturunabhängige Risikoprämie bei der Ölpreisentwicklung einkalkulieren. Gleichzeitig erhöhen Hedge Fonds und andere Spekulanten ihre Wetten auf einen Anstieg beim Ölpreis. Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskontrakten auf WTI-Rohöl kletterte von +108.164 auf +161.612 Kontrakte.
Freitag, 11. November 2011
Bauzinsen Prognose 2012: Bauen wird noch billiger wegen EZB Leitzins
Bauen bleibt günstig, weil die Europäische Zentralbank (EZB) an der Zinsschraube dreht. Immobilienexperten müssen ihre Bauzinsen Prognose 2012 nach unten korrigieren. Die weit geöffneten Geldschleusen der Notenbank sorgen für günstige Kredite. Unterdessen fällt 10-Jahres-Baugeld auf ein Rekordtief.
Mit einem Paukenschlag begann der neue EZB-Präsident Mario Darghi seine achtjährige Amtszeit. So senkte der ehemalige Chef der Banca d’Italia den Leitzinssatz im Euroraum von 1,50 auf 1,25 Prozent. Dabei lässt sich der Italiener auch nicht davon abhalten, dass die Inflation bei drei Prozent liegt und damit 50 Prozent höher ist, als die Währungshüter laut ihren Statuten anpeilen.
Die Bauzinns Entwicklung befindet sich seit mehr als einem halben Jahr auf einer Talfahrt. So sank der der effektive Jahreszins für 10 Jahres Baugeld von 4,18 Prozent auf 2,91 Prozent zwischen April und November 2011. Es könnte noch mehr bergab gehen, weil EZB-Beobachter mit einer weiteren Absenkung des Leitzinssatzes auf 1,00 Prozent im Januar 2012 rechnen.
Die Eurozone ist dabei in eine milde Rezession abzugleiten bis zum Jahresende 2011, prognostiziere Draghi. Unterdessen korrigierte die Europäische Kommission ihre Wachstumsprognose für 2012 nach unten. Anstatt einer Erhöhung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um +1,6 Prozent, erwartet der Exekutivarm der EU nur noch +0,5 Prozent Wachstum in den 17 Länder umfassenden Währungsraum. Für das laufende Jahr rechnet Währungskommissar Olli Rehn mit +1,5 Prozent, anstatt +1,6 Prozent.
Attraktiv ist die aktuelle Bauzinsen Entwicklung auch wegen der vergleichsweise hohen Inflationsrate. In Deutschland liegt die jährliche Teuerung derzeit bei 2,4 Prozent. Subtrahiert man die Inflation vom Zinssatz für 10 Jahres Baugeld so bleibt eine sehr niedrige reale Zinsbelastung für Eigenheimer in Höhe von 0,51 Prozent übrig.
Mit einem Paukenschlag begann der neue EZB-Präsident Mario Darghi seine achtjährige Amtszeit. So senkte der ehemalige Chef der Banca d’Italia den Leitzinssatz im Euroraum von 1,50 auf 1,25 Prozent. Dabei lässt sich der Italiener auch nicht davon abhalten, dass die Inflation bei drei Prozent liegt und damit 50 Prozent höher ist, als die Währungshüter laut ihren Statuten anpeilen.
Die Bauzinns Entwicklung befindet sich seit mehr als einem halben Jahr auf einer Talfahrt. So sank der der effektive Jahreszins für 10 Jahres Baugeld von 4,18 Prozent auf 2,91 Prozent zwischen April und November 2011. Es könnte noch mehr bergab gehen, weil EZB-Beobachter mit einer weiteren Absenkung des Leitzinssatzes auf 1,00 Prozent im Januar 2012 rechnen.
Die Eurozone ist dabei in eine milde Rezession abzugleiten bis zum Jahresende 2011, prognostiziere Draghi. Unterdessen korrigierte die Europäische Kommission ihre Wachstumsprognose für 2012 nach unten. Anstatt einer Erhöhung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um +1,6 Prozent, erwartet der Exekutivarm der EU nur noch +0,5 Prozent Wachstum in den 17 Länder umfassenden Währungsraum. Für das laufende Jahr rechnet Währungskommissar Olli Rehn mit +1,5 Prozent, anstatt +1,6 Prozent.
Attraktiv ist die aktuelle Bauzinsen Entwicklung auch wegen der vergleichsweise hohen Inflationsrate. In Deutschland liegt die jährliche Teuerung derzeit bei 2,4 Prozent. Subtrahiert man die Inflation vom Zinssatz für 10 Jahres Baugeld so bleibt eine sehr niedrige reale Zinsbelastung für Eigenheimer in Höhe von 0,51 Prozent übrig.
Mittwoch, 9. November 2011
Prognose Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 der Wirtschaftsweisen
Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 wird +0,9 Prozent betragen. Zu dieser Prognose kommen die fünf Wirtschaftsweisen im Rahmen ihres Jahresgutachtens. Für das laufende Jahr rechnen die Wirtschaftsweisen mit einer Erhöhung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von +3,0 Prozent. Sie sind damit ein wenig optimistischer als die Bundesregierung, die einen BIP-Anstieg von +2,9 Prozent prognostiziert.
Aktuelle Konjunkturdaten aus dem Exportsektor zeigen, dass die deutsche Wirtschaft noch brummt. So kletterte der Exportüberschuss um 1,5 auf 15,3 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Außenbeitrag von 12,9 Milliarden Euro gerechnet für den Berichtsmonat September 2011 gegenüber dem Vormonat.
Deutsche Unternehmen profitieren noch sehr stark von prallgefüllten Auftragsbüchern. Wenn diese weitgehend abgearbeitet sind, dürfte sich das Wirtschaftswachstum Deutschland spürbar verlangsamen. Erste Indikatoren, wie Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe, zeigen bereits rückläufige Tendenzen. So sanken die industriellen Auftragseingänge um -4,3 Prozent zwischen August und September 2011.
Wenn sich die Schuldenkrise weiter verschärfe, dann könnte das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf +0,4 Prozent fallen im nächsten Jahr, sagen die Wirtschaftsweisen. Die Unternehmen werden den Vertrauensverlust an den Finanzmärkten zu spüren bekommen. Die Unsicherheit spiegelt sich insbesondere in den Geschäftserwartungen wieder, welche sich seit Monaten eintrüben.
Unterdessen schafft es der deutsche Aktienindex sich zu stabilisieren. Aktuell notiert der Dax bei 6.015,10 Punkten und ist damit um +21,13 Prozent höher als vor zwei Monaten. Am 12. September 2011 fiel die Dax Entwicklung auf 4.965,80 Punkte und markierte ein Zwei-Jahres-Tief. Der Dax läuft der realwirtschaftlichen Entwicklung in der Regel um sechs- bis neun Monate voraus.
Aktuelle Konjunkturdaten aus dem Exportsektor zeigen, dass die deutsche Wirtschaft noch brummt. So kletterte der Exportüberschuss um 1,5 auf 15,3 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Außenbeitrag von 12,9 Milliarden Euro gerechnet für den Berichtsmonat September 2011 gegenüber dem Vormonat.
Deutsche Unternehmen profitieren noch sehr stark von prallgefüllten Auftragsbüchern. Wenn diese weitgehend abgearbeitet sind, dürfte sich das Wirtschaftswachstum Deutschland spürbar verlangsamen. Erste Indikatoren, wie Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe, zeigen bereits rückläufige Tendenzen. So sanken die industriellen Auftragseingänge um -4,3 Prozent zwischen August und September 2011.
Wenn sich die Schuldenkrise weiter verschärfe, dann könnte das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf +0,4 Prozent fallen im nächsten Jahr, sagen die Wirtschaftsweisen. Die Unternehmen werden den Vertrauensverlust an den Finanzmärkten zu spüren bekommen. Die Unsicherheit spiegelt sich insbesondere in den Geschäftserwartungen wieder, welche sich seit Monaten eintrüben.
| Dax Entwicklung 2011. |
Unterdessen schafft es der deutsche Aktienindex sich zu stabilisieren. Aktuell notiert der Dax bei 6.015,10 Punkten und ist damit um +21,13 Prozent höher als vor zwei Monaten. Am 12. September 2011 fiel die Dax Entwicklung auf 4.965,80 Punkte und markierte ein Zwei-Jahres-Tief. Der Dax läuft der realwirtschaftlichen Entwicklung in der Regel um sechs- bis neun Monate voraus.
Montag, 7. November 2011
Brent und WTI Ölpreisentwicklung 2011 machen sich auf und davon
Die Ölpreisentwicklung klettert auf Mehrmonatshochs trotz der konjunkturellen Abkühlung. Händler haben Angst vor einem Militärschlag gegen den Iran. Vor der Veröffentlichung eines Berichtes der Internationalen Atomenergiebehörde (IAE) über die Nutzung der Kernenergie im Iran, setzt der Ölpreis seine November-Rallye fort.
Das Nordseeöl Brent verteuerte sich pro Barrel (159 Liter) von 106,10 auf 114,84 Dollar (+8,24 Prozent) zwischen dem 1. November und dem 7. November 2011. Die Ölnotierungen für die US-Sorte WTI kletterten im gleichen Zeitraum von 89,15 auf 94,91 (+6,46 Prozent). Gleichzeitig stieg der Heizölpreis im bundesdeutschen Durchschnitt von 85,45 auf 86,35 Euro pro 100 Liter.
Immer mehr Spekulanten kehren an den Rohölmarkt zurück und wetten auf eine Fortsetzung des Anstiegs der Ölpreisentwicklung 2011. An der europäischen Terminbörse ICE erhöhten sich die Wetten von Hedge Fonds und anderen Großspekulanten um +12,70 Prozent. Bei den so genannten spekulativen Konten klettert die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskontrakten auf Brent-Rohöl von +48.408 auf +54.558 Kontrakte.
Ein ähnliches Bild zeichnete sich bei der WTI Ölpreisentwicklung ab. Der Saldo von spekulativen Konten am US-Terminmarkt kletterte von +159.718 auf +161.612 Kontrakte. Zwar sind spekulative Markteilnehmer noch nicht so bullish wie im März 2011, als der Saldo bei +275.582 Kontrakten lag und der WTI-Ölpreis deutlich über 100 Dollar notierte. Allerdings zeigt der Spekulanten-Trend seit Wochen nach oben.
Sonntag, 6. November 2011
Die Euribor Entwicklung kracht zusammen nach EZB Leitzinssenkung
Am Geldmarkt fallen die Zinsen. Die Euribor Entwicklung kommt unter Druck und sinkt auf ein Fünf-Monats-Tief. So sorgt die überraschende Senkung des EZB-Leitzinssatzes von 1,50 auf 1,25 Prozent für niedrigere Geldmarktsätze. Das Abwärtspotential für die Zinsentwicklung 2012 ist noch nicht aufgebraucht, weil Analysten im Januar 2012 mit einer weiteren Leitzinssenkung rechnen.
Die 3-Monats Euribor Entwicklung fiel von 1,58 auf 1,49 Prozent und dürfte ihre Talfahrt in den kommenden Wochen fortsetzen. Finanzmarktexperten erwarten, dass sich der Geldmarktsatz weiter verringert. Das Gleiche gilt für den 12-Monats Euribor, welcher von 2,13 auf 2,04 Prozent sank zwischen dem 28. Oktober und dem 4. November 2011.
Aufgrund der Schuldenkrise horten Banken lieber ihr Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB), anstatt es sich gegenseitig zu leihen. Das Misstrauen der Geldhäuser ist zwar nicht so ausgeprägt wie im Laufe der Finanzkrise 2008. Allerdings hinterließen die Rettungsaktion der belgisch-/französischen Bank Dexia und die Pleite des amerikanischer Brokerhauses MF Global ihre Spuren.
Die Euribor Entwicklung 2011 weist unter dem Strich eine positive Jahres-Performance aus. Der 3-Monats Euribor kletterte von 0,70 auf 1,49 Prozent zwischen Januar und November 2011. Der 12-Monats Euribor erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 1,50 auf 2,04 Prozent.
Die in der ersten Jahreshälfte 2011 steil kletterten Geldmarktsätze hängen in erster Linie mit Erhöhungen des EZB Leitzinssatzes im April und Juli 2011 zusammen. Alt-Notenbankchef Jean-Claude Trichet hatte den Schlüsselzins zweimal um jeweils 0,25 Prozent auf 1,50 Prozent angehoben. Der neue EZB-Präsident, Mario Draghi, korrigierte nun den Kurs, weil er eine Rezession im Euroraum erwartet.
Die 3-Monats Euribor Entwicklung fiel von 1,58 auf 1,49 Prozent und dürfte ihre Talfahrt in den kommenden Wochen fortsetzen. Finanzmarktexperten erwarten, dass sich der Geldmarktsatz weiter verringert. Das Gleiche gilt für den 12-Monats Euribor, welcher von 2,13 auf 2,04 Prozent sank zwischen dem 28. Oktober und dem 4. November 2011.
Aufgrund der Schuldenkrise horten Banken lieber ihr Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB), anstatt es sich gegenseitig zu leihen. Das Misstrauen der Geldhäuser ist zwar nicht so ausgeprägt wie im Laufe der Finanzkrise 2008. Allerdings hinterließen die Rettungsaktion der belgisch-/französischen Bank Dexia und die Pleite des amerikanischer Brokerhauses MF Global ihre Spuren.
Die Euribor Entwicklung 2011 weist unter dem Strich eine positive Jahres-Performance aus. Der 3-Monats Euribor kletterte von 0,70 auf 1,49 Prozent zwischen Januar und November 2011. Der 12-Monats Euribor erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 1,50 auf 2,04 Prozent.
Die in der ersten Jahreshälfte 2011 steil kletterten Geldmarktsätze hängen in erster Linie mit Erhöhungen des EZB Leitzinssatzes im April und Juli 2011 zusammen. Alt-Notenbankchef Jean-Claude Trichet hatte den Schlüsselzins zweimal um jeweils 0,25 Prozent auf 1,50 Prozent angehoben. Der neue EZB-Präsident, Mario Draghi, korrigierte nun den Kurs, weil er eine Rezession im Euroraum erwartet.
Donnerstag, 3. November 2011
Goldpreis erklimmt 6-Wochen-Hoch während Athener-Chaos-Tage
Der Goldpreis klettert aktuell auf 1.277,14 Euro bzw. 1.761,90 Dollar und steht so hoch im Kurs wie seit sechs Wochen nicht mehr. In Griechenland flammt die Schuldenkrise auf und bringt die Politik ins Wanken. Beobachter erwarten, dass Ministerpräsident Giorgos Papandreou seinen Hut nehmen muss. Mit dem Vorstoß eine Volksabstimmung über die Sparmaßnahmen abzuhalten, hat sich der griechische Premier im In-und Ausland isoliert.
Die Goldpreisentwicklung steigt um +14,95 Prozent und kostet wieder deutlich mehr als 40 Euro pro Gramm. Am 26. September 2011 fiel der Goldpreis noch auf 1.144,77 Euro bzw. 1.532,65 Dollar je Feinunze. Seitdem hat sich das gelbe Edelmetall kräftig erholt und so befindet sich der Goldpreis aktuell auf den Weg zu den Rekordhochs. Diese liegen bei 1.374,70 Euro bzw. 1.921,15 Dollar und wurden Anfang September 2011 erreicht.
Neben der Griechenland-Tragödie profitiert das gelbe Edelmetall von der Geldpolitik der US-Notenbank. Fed-Chef Ben Bernanke hat wie erwartet den Leitzins bei 0-0,25 Prozent belassen. Gleichzeitig kündigte er an, dass eine weitere Lockerungsrunde möglich sei. Die Option eines dritten Ankaufprogramms von Staatsanleihen (QE3) liege auf dem Tisch. Darüber hinaus warnte Bernanke, dass die wirtschaftliche Erholung frustrierend langsam ausfallen werde.
Unterdessen hangelt sich auch die Silberpreisentwicklung wieder nach oben. Das weiße Edelmetall steigt auf 25,16 Euro bzw. 34,78 Dollar per Feinunze. Silber profitiert wie Gold von seinem Status als Edelmetall und der Tatsache, dass es sich um einen Sachwert handelt. Die September-Tiefstände bei 19,38 Euro und 26,04 Dollar hat der Silberkurs weit hinter sich gelassen. Aktuell nähert sich die Silberentwicklung 2011 den Jahreshochs vom Ostermonat bei 34,23 Euro bzw. 49,84 Dollar.
Dienstag, 1. November 2011
Dax Entwicklung 2011 mit Schwarzem Dienstag nach Papandreou-Coup
Auf dem Börsenparkett rauscht die Dax Entwicklung 2011 wieder nach unten. Wie ein heißes Messer durch Butter gleitet der deutsche Aktienindex durch die 6.000-Punkte-Marke. Es sieht nach einen schwarzen Dienstag aus, und so liegt das Börsenbarometer um mehr als fünf Prozent in der Verlustzone. Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou ermöglicht den Absturz. Athen plant eine Volksabstimmung zu Sparmaßnahmen und Schuldenschnitt.
Der Dax verliert -5,61 Prozent und fällt auf 5.761,50 Punkte. Zwei Stunden vor der Öffnung der Wall Street kann sich das Börsenbarometer ein wenig erholen und weist einen Zählerstand von 5.795,50 auf. Damit legt der Dax einen rabenschwarzen Handelsbeginn im November 2011 hin. Der Oktober 2011 war für den deutsche Leitindex noch äußerst erfolgreich mit einem Anstieg von 5.311,93 auf 6.141,34 Punkten (+15,61 Prozent).
Innerhalb der Dax Entwicklung 2011 kommen aktuell besonders die Banken- und Versicherungstitel unter die Räder. Commerzbank und Deutsche Bank Papiere liegen zeitweise um mehr als zehn Prozent in der Verlustzone. Die Commerzbank-Aktie fällt auf 1,59 Euro, Anteilsscheine der Deutschen Bank rauschen auf 27,24 Euro nach unten. Allianz verlieren -8,58 Prozent auf 74,24 Euro.
Neben den Aktienmärkten kommt der Euro Wechselkurs unter massiven Verkaufsdruck. Die europäische Gemeinschaftswährung fällt auf 1,3608 US-Dollar. Damit liegt der Eurokurs mehr als sechs Cents unter dem Höchststand der letzten Woche. Nach dem EU-Gipfel kletterte der Euro noch auf 1,4245 Dollar und markierte ein Acht-Wochen-Hoch.
Griechenland ist mit seiner geplanten Volksabstimmung auf dem Weg zum Euro-Austritt, meinen politische Beobachter. Umfragen zeigen zwar, dass einer Mehrheit der Griechen im Euroraum bleiben möchte. Allerdings lässt Papandreou über die Sparmaßnahmen und nicht die Euro-Zugehörigkeit abstimmen. Die Volksabstimmung soll Anfang 2012 stattfinden, sagte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos.
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