Freitag, 30. September 2011

Talfahrt der Aktien und Kupferpreisentwicklung längst nicht vorbei

Die Kupferpreisentwicklung fällt unter die Marke von 7.000 Dollar je Tonne. Aktuell kostet das Industriemetall 6.975,50 Dollar. Basierend auf dem gegenwärtigen Wechselkurs der europäischen Gemeinschaftswährung von 1,35 Dollar, liegt der Kupferpreis in Deutschland bei 5.167,04 Euro. Im Februar 2011 war Kupfer noch deutlich teurer und kostete 10.148 Dollar bzw. 7.515 Euro.

Rezessionsängste stoppen auch die vorübergehende Erholung an den Aktienmärkten. Die Dax Entwicklung liegt mit -3,4 Prozent in der Verlustzone und rutscht unter die Marke von 5.000 Punkten. Schwache deutsche Einzelhandelsumsätze drücken die Stimmung. Die Umsätze der Detailhändler verringerten sich um -2,9 Prozent im August 2011 gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten lediglich mit einen Rückgang in der Größenordnung von -0,4 Prozent gerechnet.

Die Kupferlager werden seit Jahresbeginn immer voller. Dies deutet auf die sinkende Nachfrage hin in Verbindung mit der aktuell stattfindenden Abkühlung der Weltwirtschaft. Das von der Staatsschuldenkrise geplagte Europa wird mit großer Wahrscheinlichkeit von einer Rezession heimgesucht. Die Obama-Regierung stemmt sich gegen den Wirtschaftsabschwung im Präsidentschaftswahljahr 2012 und will ein schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm durch den Kongress boxen.

Mit dem Absturz unter die Marke von 7.000 Punkten hat die Kupferpreisentwicklung ihre Hausse nach der Finanzkrise 2008/09 endgültig beendet. Der Kupferkurs war von 2.790 auf 10.148 Dollar geklettert zwischen dem 26. Dezember 2008 und dem 14. Februar 2011. Dem Anstieg in Höhe von +263,73 Prozent folgte eine Talfahrt auf 6.975,50 Dollar (-31,26 Prozent).

Die Dax Entwicklung 2011 und der Verlauf von Kupfer ähneln sich immer mehr. Wenn der Dax steigt und sich die Konjunkturperspektiven verbessern, kommt dies auch dem Kupferkurs zugute. Umgekehrt verschärft sich die Talfahrt von Kupfer, sobald Dax und Dow Jones nach unten rauschen.

Mittwoch, 28. September 2011

Vergleich zu den Abstürzen der Gold- und Silberpreisentwicklung


Die Gold- und Silberpreisentwicklung können ein wenig stabilisieren. Allerdings sind die aktuellen Feinunzenpreis bei 1.208 Euro (Gold) und 22,70 Euro (Silber) sehr weit von ihren Rekorden entfernt. So kostete das gelbe Edelmetall am 12. September 2011 noch 1.374 Euro je Feinunze bzw. 44,18 Euro pro Gramm. Bis zum 26. September sank der Goldkurs um -16,74 Prozent auf 1.144 Euro je Feinunze / 36,78 Euro pro Gramm.

Noch größer fielen die Verluste der Silberpreisentwicklung aus. Der Silberkurs rauschte runter von 31,00 auf 19,38 Euro je Feinunze (31,1 Gramm). Damit hat sich der Grammpreis von 0,99 auf 0,62 Euro verbilligt (-37,37 Prozent). Das sehr schwankungsanfällige Silber wird seinem Ruf erneut gerecht. Der Silbermarkt ist aufgrund seiner geringen Liquidität im Vergleich zum Goldmarkt hochspekulativ.

Analysten beurteilen die kräftige Talfahrt für die Goldpreisentwicklung als übertrieben. So veränderten sich die fundamentalen Rahmenbedingen für das gelbe Edelmetall in den letzten Wochen kaum. Allerdings habe sich Gold wie ein klassischer Rohstoff verhalten und bewegte sich wie der Aktienmarkt, sagte der Finanzexperte Adam Klopfenstein von MF Global Holdings der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Spekulanten beobachten aktuell das Verhältnis zwischen Gold und Silber. So kann man derzeit für eine Feinunze Gold umgerechnet 53 Feinunzen Silber kaufen. Als die Silberpreisentwicklung am Ostermontag 2011 auf das Rekordhoch von 34,23 Euro kletterte, lag das Verhältnis bei 30,44. Derzeit ist Silber im Vergleich zu Gold deutlich erschwinglicher als vor fünf Monaten.

Montag, 26. September 2011

Absturz der Goldpreisentwicklung 2011 auf $1.532 erzeugt Kaufanreiz

Die Goldpreisentwicklung 2011 fällt in ein tiefes Loch. So verbilligt sich das gelbe Edelmetall auf 1.532,72 USD bzw. 1.144,77 Euro. Damit kostet Gold soviel wie zuletzt Anfang Juli 2011. Spekulanten sprechen von einer Kaufgelegenheit. Das Marktumfeld für Gold habe sich in den letzten Tagen nicht grundlegend geändert. Daher erscheine der Preissturz übertrieben.

Seitdem die Goldpreisentwicklung 2011 am 6. September 2011 ein Allzeithoch bei 1.921,15 Dollar erreichte, befindet sich die Feinunze auf dem absteigenden Ast. In den letzten drei Handelstagen haben sich die Verluste jedoch deutlich ausgeweitet. So verliert der Goldpreis mehr als 250 Dollar und sinkt von 1.786,02 auf 1.532,72 USD.


Technische Analysten entdecken ein Kaufsignal. So ist die Goldpreisentwicklung auf dem 150-Tage Durchschnitt gefallen. Seit Anfang 2009 ist der Goldkurs bereits neunmal an der Durchschnittslinie nach oben abgeprallt. Aktuell sieht es nach dem zehnten Abpraller aus. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt intakt, wodurch ist aus charttechnischer Perspektive ein erneuter Anstieg der Goldentwicklung am wahrscheinlichsten ist.

Die Talfahrt kann durch Gewinnmitnahmen begründet werden. Gold ist eine der wenigen Anlagekategorien, welche in diesem Jahr eine positive Performance aufweist. Aktuell haben Investoren Angst vor einer zweiten Finanzkrise nach dem Vorbild von Lehman Brothers und horten Cash. Daher sei es nicht verwunderlich, dass man Vermögensgegenstände verkauft, welche im Plus liegen, meint die Analystin Edel Tully von der UBS Niederlassung in London.

Einen noch herberen Absturz verzeichnet die Silberpreisentwicklung. Der Silberkurs fällt in drei Wochen von 43,37 auf 26,05 Dollar (-39,94 Prozent). Im Euroraum verbilligt sich das weiße Edelmetall von 31,00 auf 19,38 Euro (-37,48 Prozent). Es kommt bereits zum zweiten Silber-Crash in diesem Jahr. Nach Ostern 2011 sank Silber von 49,84 auf 32,30 USD (-35,19 Prozent).

Samstag, 24. September 2011

Ölpreisentwicklung 2011 baut massiv ab und fällt auf 77,55 USD


Die Angst vor der nächsten Finanz- und Weltwirtschaftskrise machen der Ölpreisentwicklung 2011 richtig zu schaffen. So fällt der Ölpreis auf 77,55 Dollar je Barrel im Verlauf des Handelstages (Intraday). Anschließend kann sich das schwarze Gold wieder ein wenig stabilisieren und geht bei 80,29 Dollar ins Wochenende.

Am Terminmarkt zeigt die Positionierung von Großspekulanten ebenfalls nach unten. Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskontrakten auf Öl verringert sich um 5.430 auf 159.965 Kontrakte. Die Öl-Hausse ist längst vorbei. Als die Ölpreisentwicklung 2011 Anfang Mai auf 114,80 Dollar kletterte und ein Jahreshoch erreichte, hatte der Saldo am Terminmarkt noch bei 258.068 Kontrakten gelegen.

Europa und die Vereinigten Staaten taumeln derzeit in eine Rezession. Am größten ist die Gefahr für den Wirtschaftsraum der Eurozone. Eine Euroland-Rezession, also zwei aufeinander folgende Quartale mit negativen Wachstum, scheint unausweichlich. Die USA können Ihr Mini-Wachstum womöglich aufrecht halten. Allerdings bleibt auch in der weltgrößten Volkswirtschaft die Konjunktur extrem angespannt, was sich einer Arbeitslosenrate von 9,1 Prozent widerspiegelt.

Rohstoffexperten schätzen, dass Europa und die USA etwa 30 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Rohöl ausmachen. Der sinkende Bedarf auf beiden Seiten des Atlantiks hat die Ölpreisentwicklung 2011 im zweiten- und dritten Quartal deutlich vergünstigt. So fiel der Rohölpreis von 114,80 auf 77,55 Dollar (-32,45 Prozent) zwischen dem 2. Mai und dem 23. September 2011.

Aus technischer Sicht könnte es jedoch demnächst vorbei sein mit der fallenden Ölpreisentwicklung 2011. So befindet sich ein hartnäckiges Unterstützungsniveau bei 80,20 Dollar je Barrel, das der Ölkurs auf Schlusskursbasis bisher nicht durchbrechen konnte. Wenn die Unterstützung hält, sollte es sehr rasch zu einem Anstieg auf 85 Dollar kommen.

Donnerstag, 22. September 2011

Dax Entwicklung 2011 sinkt nach Fed-Entscheid unter 5.200 Punkte

Der deutsche Aktienindex befindet sich wieder im Käuferstreik. So fällt die Dax Entwicklung auf 5.174,81 Punkte nachdem die US-Notenbank Fed von erheblichen Abwärtsrisiken im Rahmen ihres Wirtschaftsausblicks spricht. In diesem Zusammenhang verweist die Fed ausdrücklich auf die Finanzmarkt-Turbulenzen, welche Marktbeobachter in erster Linie auf die ungelöste Euro-Finanzkrise zurückführen.

Schlecht gelaunte Einkaufsmanager im Euroraum befördern die Dax Entwicklung 2011 noch weiter in den Keller. In Frankreich fällt der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe von 49,1 auf 47,3 Punkte im September 2011. Damit befindet sich der PMI, welcher als besonders zuverlässiger Frühindikator gilt, deutlich unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

In Deutschland verharrt der industrielle Einkaufsmanagerindex zwar mit 50,2 Punkten hauchdünn über der Wachstumsgrenze. Allerdings zeigt die rapide Talfahrt der letzten Monate, dass sich die Konjunktur der größten Volkswirtschaft der Eurozone immer stärker abkühlt. Im Juni 2011 lag der deutsche PMI für das verarbeitende Gewerbe noch bei 58,3 Punkten, im März 2011 bei 60,1 Zählern.

Dax Prognose 2011

Die Dax Entwicklung wird womöglich noch einmal die Marke von 5.000 Punkten testen. Das Börsenbarometer fiel während der Handelstage am 12. und 13. September 2011 (Intraday) bereits auf 4.965,80 und 4.969,84 Punkte. Wenn diese Kursniveaus gerissen werden, dann droht ein Absturz in den Bereich 4.500-4.600 Punkte. Dort befinden sich die Juli-2009-Tiefs.

Neben der Dax Entwicklung kommt die europäische Gemeinschaftswährung am Devisenmarkt unter erheblichen Verkaufsdruck. So sinkt der Euro Wechselkurs von 1,3936 auf 1,3420 Dollar (-3,7 Prozent) zwischen dem 15. September und dem 22. September 2011. Der Eurokurs bekommt allmählich die Wucht der Staatsschuldenkrise zu spüren. Währungsfachleute erwarten ein Abrutschen auf EUR/USD 1,30 bis zum Jahresende 2011.

Dienstag, 20. September 2011

Dax Entwicklung 2011 packt richtig was drauf, über 5.500 Punkte

Die Dax Entwicklung 2011 macht Boden gut und erobert die Marke von 5.500 Punkten zurück. Das neue Wochenhoch liegt bei 5.577,60 Zählern. Börsianer lassen sich von schlechten Konjunkturdaten nicht die Laune verderben. Eine Rezession sei längst eingepreist, lautet das Motto. Wetten auf eine wirtschaftliche Erholung im Frühjahr 2012 laufen bereits auf Hochtouren

Eine Abstufung der Kreditwürdigkeit von italienischen Staatsanleihen („A+“ auf „A“) schüttelt die Dax Entwicklung ebenso ab wie sinkenden ZEW-Konjunkturerwartungen (-37,6 auf -43,3 Punkte). Aufgrund von positiven Vorgaben aus Amerika weitet der deutsche Aktienindex sein Plus sogar aus und klettert um 196,63 Punkte bzw. +2.66 Prozent.

Insgesamt bleiben die Finanzmarkt-Turbulenzen der letzten Monate jedoch deutlich sichtbar in der grafischen Darstellung zur Dax Entwicklung 2011. Der deutsche Leitindex fiel von 7.471,44 auf 5.072,33 Punkte zwischen dem 7. Juli und dem 12. September 2011. Im Intraday-Bereich rutsche der Dax zeitweise unter die Marke von 5.000 Punkte und erreichte ein Zwei-Jahres-Tief bei 4.965,80 Zählern.


Technische Analysten sind der Meinung, dass die Dax Entwicklung noch weit von einem steigenden Trendverlauf entfernt sei. Damit sich ein kurzfristiger Aufwärtstrend etablieren kann, müsse der Kursverlauf über die Marke von 6.000 Punkten steigen und den 50-Tage Durchschnitt überspringen.

Börsianer warten aktuell mit Spannung auf die Ergebnisse der Sitzung des Offemarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank. Fed-Beobachter mutmaßen, dass die Notenbank-Chef Bernanke irgendetwas unternehmen wird, um die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit zu senken. Ein umfangreiches Ankaufsprogramm von Staatsanleihen im Wert von mehr als 500 Milliarden Euro ist allerdings unwahrscheinlich.

Allerdings könnte die Fed versuchen den angeschlagenen Häusermarkt anzukurbeln, welcher als große Wachstumsbremse gilt. Dafür müsst die Notenbank am langen Ende Zinskurve Staatsanleihen kaufen und sich dafür von kurzfristigen Schuldtiteln mit Laufzeiten von weniger als zehn Jahren trennen. Dadurch würde sich die Zinslast für Hypothekenkredite verbilligen.

Sonntag, 18. September 2011

Ölpreisprognose 2011: Ölpreis knackt 90 USD nach Fed-Sitzung


Viele Analysten werden ihre Ölpreisprognose nach der Sitzung der US-Notenbank anpassen. An den Finanzmärkten wartet man mit Spannung auf die zweitägige Zusammenkunft des Offenmarktausschusses (FOMC) der Fed. Wenn Notenbank-Chef Ben Bernanke die Geldmenge ausweitet, dann wäre dies positiv für die Ölpreisentwicklung 2011 einzustufen.

Aktuell notiert der Ölpreis für die amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) bei 88,15 Dollar. Das schwefelarme und etwas süßliche US-Öl scheiterte in den letzten drei Handeltagen an der Marke von 90 Dollar je Barrel (159 Liter). Zwar schaffte es die Ölpreisentwicklung im Verlauf der Handelstage (Intraday) bis auf 90,50 Dollar vorzustoßen. Allerdings verflüchtigten sich die Gewinne wieder.

„Der Ölmarkt rennt weiterhin in einen Widerstand bei 90 Dollar“, erläuterte der Analyst Gene McGillian vom dem US-Broker Tradition Energy. Ungewisse Konjunkturaussichten werden womöglich den 90 Dollar Widerstand im WTI-Öl-Chart weiter stärken.

Ölpreisprognose charttechnisch

Aus technischer Sicht befindet sich die Ölpreisentwicklung 2011 an einem Scheidepunkt. Das schwarze Gold kletterte auf Schlusskursbasis von 80,43 auf 88,85 Dollar (+10,47 Prozent) zwischen dem 9. August und dem 13. September 2011. Seitdem stockt der kurzfristige Aufwärtstrend. Für Charttechniker ist es dennoch wahrscheinlicher, dass es der Ölkurs schließlich schaffen wird, die Marke von 90 Dollar zu überwinden und Richtung 100 Dollar zu steigen.

Aktuell kämpft der Ölkurs mit dem 50-Tage Durchschnitt. Anschließend käme der 200-Tage Durchschnitt in Reichweite. Allerdings ist ein Öl-Kaufsignal, basierend auf der Konstellation der Durchschnitte, noch in weiter Ferne. Erst wenn der 50-Tage den 200 Tage Durchschnitt überspringt, wäre die Ölpreisentwicklung 2011 wieder auf der Überholspur.

Freitag, 16. September 2011

Dax Entwicklung 2011 startet Spätsommer-Rallye, über 5.600 Punkte

Erleichterung macht sich breit an den Aktienmärkten. Die Dax Entwicklung 2011 zieht spürbar an und erobert die Marke von 5.600 Punkten zurück. So klettert der deutsche Aktienindex von 4.965,80 auf 5.655,95 Punkte zwischen dem 12. September und dem 16. September. Damit verbucht der Dax ein kräftiges Wochenplus in Höhe von 13,9 Prozent.

Sehr stark gefragt sind Finanztitel. Deutsche Bank Aktien klettern von 20,79 auf 26,64 Euro (+28,14 Prozent) in fünf Handelstagen. Commerzbank Papiere verteuern sich von 1,51 auf 1,84 Euro (+21,85 Prozent). Eine Dollar-Dusche der Europäischen Zentralbank macht Hoffnung. Die EZB wird in Koordination mit der Fed, der Bank von England, der Schweizerischen Nationalbank und der Bank von Japan dreimal unbegrenzt Dollar-Liquidität bis zum Jahresende zur Verfügung stellen.


Aus charttechnischer Sicht dürfte es die Dax Entwicklung 2011 schwer haben die Bergfahrt der letzten Tage gleicher Geschwindigkeit fortzusetzen. Allerdings hat der Dax die fallende Trendlinie durchbrochen. Dadurch befreit sich das deutsche Börsenbarometer aus dem Abwärtsstrudel. Technische Analysten rechnen dennoch erst mit einem weiteren Rücksetzer auf 5.350 Punkte, bevor sich es bis zum Jahresende 2011 kontinuierlich nach oben geht.

Nur die kühnsten Optimisten erwarten noch, dass die Dax Entwicklung 2011 ein Jahresplus erzielen wird. Nach den Finanzmarkt-Turbulenzen ist der Eröffnungskurs bei 6.973,39 Punkten vom 3. Januar 2011 in weite Ferne gerückt. Noch viel weiter Weg ist das Jahreshoch bei 7.527,64 Punkten von Anfang Mai 2011. Die damals von vielen Analysten prognostizierte 8.000-Punkte-Marke wird wohl auch im Jahr 2012 unerreichbar bleiben.

Aktuell gönnen sich die Börsianer einer Auszeit von der unlösbar scheinenden Euro-Schuldenkrise. Allerdings untergräbt bereits die deutliche Konjunkturabschwächung die Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung im Süden der Eurozone. Ein erneutes Aufflammen der Schuldenkrise mit Finanzmarkt-Turbulenzen und einer fallenden Dax Entwicklung 2011 erscheint unausweichlich.

Donnerstag, 15. September 2011

Kupferpreisentwicklung / Kupferpreis aktuell 6.320 Euro/Tonne

 Die Kupferpreisentwicklung taumelt seit Monaten nach unten. So fällt der Kupferkurs in Euro von 7.493 auf 6.320 Euro je Tonne (-15,65 Prozent) zwischen Februar und September 2011. Der Kupferkurs in Dollar rauscht von 10.148 auf 8.719 USD in den Keller (-14,08 Prozent). Die Abkühlung der Weltkonjunktur verringert die Nachfrage nach dem Industriemetall.

Aktuell reißen die entwickelten Volkswirtschaften in Europa und Amerika die Weltwirtschaft in die Tiefe. Als größtes Problem gilt die Überschuldung von Ländern wie Italien, Frankreich und USA. Großbritannien und Deutschland machen hingegen Ernst beim Abbau der Staatsschulden. Insgesamt ist die Lage an den Finanzmärkten sehr angespannt. Rezessionsängste sorgen auch für eine Talfahrt der Kupferpreisentwicklung 2011.


Die Rohstoffanalysten von Goldman Sachs bleiben trotz der Konjunkturschwierigkeiten bei ihrer positiven Prognose für die Kupferpreisentwicklung 2011/12. Man erwarte, dass der Kupferkurs auf 11.000 USD je Tonne steige in den nächsten zwölf Monaten, prognostiziert der Chef-Analyst von Goldman Sachs, Jeffrey Currie.

Bei dem aktuellen Euro Wechselkurs von 1,38 USD, entspräche dies einem Kupferkurs von 7.971 Euro. Basierend auf dem derzeitigen Kupferkurs bei 6.320 Euro wäre Kupfer 2012 um +26,12 Prozent teurer. Allerdings sollte man das Währungsrisiko nicht unterschätzen. Die meisten Devisenfachleute rechnen mit einer Euro Talfahrt unter 1,30 USD in den nächsten Monaten. Dadurch würde sich der Kupferpreis im Euroraum noch stärker verteuern.

Goldman Sachs rechtfertigt die optimistische Kupferpreis Prognose in erster Linie durch die robuste Nachfrage aus aufstrebenden Volkswirtschaften. Allerdings gibt man gleichzeitig zu, dass sich die Risiken für eine steigende Entwicklung der Rohstoffpreise erhöhte hätten.

Dienstag, 13. September 2011

Prognose Leitzinsentwicklung 2011: EZB senkt auf 1% im Dez. 2011

EZB Leitzins 2009-2011.

Die Leitzinsentwicklung 2011 ist bisher kontinuierlich am klettern. So erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) zweimal den Leitzinssatz im Euroraum. Am 7. April und am 7. Juli 2011 wurde der Schlüsselzins jeweils um 0,25 Prozent angehoben. Aktuell liegt der Leitzins bei 1,50 Prozent.

Angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs könnte die EZB jedoch eine Kehrtwende machen und den Schlüsselzins wieder senken. Analysten der Deutschen Bank erwarten eine Verringerung um 0,50 auf 1,00 Prozent im Dezember 2011. Ein Zinsschritt im November wäre zu früh, weil es zu diesem Zeitpunkt einen Wechsel an der Spitze der Notenbank gebe.

Der Chef der italienischen Notenbank, Mario Draghi, löst den Franzosen Jean Claude Trichet ab. Dass Draghi gleich bei seiner ersten Sitzung den Leitzins senkt, sei sehr unwahrscheinlich, meint die Deutsche Bank. Auf der geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank im Dezember 2011 sei jedoch eine Leitzinssenkung wahrscheinlich. Anschließend würde es zu einer längeren Pause kommen.

Entscheidung für den Handlungsspielraum der EZB ist die Entwicklung der Inflationsrate. Aktuell beträgt die Teuerung in den 17 Euroländern 2,5 Prozent und liegt damit über dem Richtwert von zwei Prozent. Die Inflationsrate werde in diesem Jahr durchschnittlich zwischen 2,5-2,7 Prozent liegen und im nächsten Jahr zwischen 1,2-2,2 Prozent, prognostiziert die EZB bisher.

Die Leitzinsentwicklung im Euroraum wurde im Zuge der Finanzkrise 2008/09 von 4,25 auf 1,00 Prozent gesenkt. Anschließend kam es zwischen Mai 2009 und März 2011 zu einer längeren Zinspause. Es folgten zwei Erhöhungen auf 1,50 Prozent.

Sonntag, 11. September 2011

Prognose Dax Entwicklung 2011: Dax fällt unter 5.000 Punkte


Die Dax Prognose 2011 wird immer schlechter. Börsianer sind der Meinung, dass die Talfahrt des deutschen Börsenbarometers noch nicht vorbei sei. Investoren wollten einen Bruch der Marke bei 5.000 Punkten sehen. Erst dann wären Aktien hinreichend billig und deutsche Staatsanleihen so übermäßig teuer, dass eine Trendwende möglich werde.

Aktuell notiert die Dax Entwicklung bei 5.189,93 Punkten. Die Kursverluste haben sich kurz vor dem Wochenende ausgeweitet, nachdem der Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, überraschend seinen Hut nahm. Der Dax verliert 193,7 Punkte und schließt mit einem Tagesverlust in Höhe von -4,04 Prozent. Damit steht der Dax so tief wie zuletzt vor zwei Jahren.

Der Käuferstreik an den Aktienmärkten geht weiter und trübt die Dax Prognose ein, weil Griechenland am Abgrund steht. Zum ersten Mal lässt Ministerpräsident Giorgos Papandreou durchblicken, dass die Möglichkeit eines Euro-Austritts bestehe. Er werde zwar alles dafür tun, koste es was es wolle, damit sein Land im Euroland bleibe. Allerdings könnte sein angekündigter „Titanenkampf“ zur Einhaltung der Sparziele auch scheitern.

Zuvor hatten führende griechische Politiker den Verbleib im Euro stets als alternativlos bezeichnet. EZB-Präsident Jean Claude Trichet nannte einen Austritts Griechenlands als absurd. Allerdings endet Trichet’s Amtszeit Ende Oktober 2011. Sein Nachfolger, der italienische Notenbanker Mario Draghi, könnte pragmatischer mit dem Thema umgehen.

Aus technischer Sicht ist eine unmittelbare Erholung der Dax Entwicklung unwahrscheinlich. Charttechniker sind der Meinung, dass der Dax in den kommenden Wochen erst einen Boden bilden muss. Anschließend hätte der deutsche Leitindex das Potential bis Weihnachten 2011 die Marke von 6.000 Punkten zurück zu erobern.

Freitag, 9. September 2011

Gas Preisentwicklung 2011 steigt im Herbst +11% wegen Öl-Gas-Bindung


In Deutschland steigt die Gaspreisentwicklung 2011 um elf Prozent. Grund für den saftigen Preisaufschlag sind Erhöhungen der Gasversorger. Der Großteil der Anstiege komme im September und Oktober 2011 auf knapp elf Millionen Haushalte zu, teilte das Verbraucherportal Verivox mit. Teilweise würden für einzelne Haushalte die Gaspreise sogar um +47 Prozent klettern.

Bei einer jährlichen Verbrauchsmenge von 12.000 kW/h, welchem eine durchschnittliche Wohnfläche von 70m² zugrunde liegt, dürfte die Gasrechnung um 79,20 Euro steigen. Angesichts der seit Monaten sinkenden Rohöl- und Heizölpreise, erscheint die Gaspreisentwicklung 2011 paradox. Öl und Gas laufen diametral auseinander, wegen der Öl-Gas-Bindung, welche Versorger mit einer Verzögerung von sechs Monaten durchführen.

So spiegelt die aktuelle Gaspreisentwicklung 2011 die Energiekosten auf dem Höhepunkt des arabischen Frühlings wieder. Damals lag der Ölpreis über 100 Dollar je Barrel. Aktuell kostet WTI-Öl 88,10 Dollar und ist deutlich günstiger. Die wirtschaftliche Abkühlung und Rezessionsängste in Europa und den USA haben mit dazu beigetragen, dass der Ölpreis am 9. August auf 79,30 Dollar fiel.

Durch die Preiserhöhungen der Gasanbieter haben Endverbraucher ein Sonderkündigungsrecht. Dieses Recht dürfen geschäftstätige Gasversorger auch nicht durch Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen aushebeln, entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

Ein Vergleich der Gaspreisentwicklung 2011 verschiedener Anbieter zeigt Einsparpotential vom mehr als 300 Euro. Bei einem jährlichen Gasverbrauch von 12.000 kW/h verlangt der billigste Anbieter 675,30 Euro. Beim teuersten Gasversorger muss man mehr als 1.000 Euro zahlen für die gleiche Gasmenge. Bei dem Vergleich wurden Tarife mit Vorauskasse, Kaution, Bonus und Preisgarantie nicht berücksichtigt.

Mittwoch, 7. September 2011

Rohölpreisentwicklung steigt auf $90, Obama macht Konjunkturpaket

Am Rohstoffmarkt orientiert sich die Rohölpreisentwicklung nach oben. So klettert das Barrel (159 Liter) auf 88,74 Dollar und ist damit 5,22 Dollar teurer als vor zwei Tagen. US-Präsident Obama plant ein Konjunkturpaket in Höhe von 300 Milliarden Dollar, um die zähe Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Schwung zu bringen.

Durch mehr Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten, steigt die Öl-Nachfrage. Aktuell profitiert Rohölpreisentwicklung auch von den Wetterbedingungen im Golf von Mexiko. Dort bildet sich derzeit ein tropischer Zyklon und legt die Ölproduktion lahm. Dadurch verringert sich das Angebot von Rohöl auf dem US-Markt.

Brent-Öl

Von der Mini-Hausse auf dem Ölmarkt ist auch die Nordseesorte Brent betroffen. Das qualitativ hochwertige Rohöl verteuert sich von 109,90 auf 114,96 Dollar je Barrel (+4,6 Prozent). Im Brent-Preis ist weiterhin eine signifikante Risikoprämie enthalten, welche Rohstoffhändler auf die politischen Unruhen in Nordafrika und dem Nahen Oste zurückführen.

Es fehlt weiterhin die libysche Ölproduktion. Im Zuge des Bürgerkriegs ist die tägliche Fördermenge von 1,6 Millionen auf schätzungsweise 200.000 Barrel gefallen. Bis die Produktion wieder das Vorkriegsniveau erreicht, dürfte es noch ca. 15 Monate dauern. Durch das Öl-Embargo der Europäischen Union gegen Syrien hat die Rohölpreisentwicklung einen weiteren Grund zu steigen.

Der Preisunterschied (Spread) zwischen amerikanischem WTI und europäischen Brent Öl bleibt mit 26,33 Dollar weiterhin sehr hoch. Im letzten Jahr lagen die beiden Rohölpreisentwicklungen durchschnittlich um 0,74 Dollar auseinander. Der schwächere Eurokurs macht Öl im Euroraum zusätzlich teurer. So fällt der Euro Wechselkurs von 1,45 auf 1,40 USD (-3,45 Prozent) zwischen dem 19. August und dem 7. September 2011.

Montag, 5. September 2011

Dax Entwicklung 2011 und Deutsche Bank Aktie rauschen in den Keller


Am Aktienmarkt setzt die Dax Entwicklung 2011 den steilen Absturz fort. Der deutsche Leitindex durchbricht die Marke von 5.300 Punkten und erreicht ein 20-Monatstief bei 5.212,20 Punkten. Größte Verlierer sind Deutsche Bank Aktien. Die Anteilsscheine von Deutschlands größtem Geldhaus fallen zeitweise um neun Prozent und notieren bei 23,43 Euro. Neben Schadensersatzforderungen von US-Behörden droht der Deutschen Bank auch eine Klage der britischen Aufsichtsbehörde.

Die Unsicherheit führt neben der abstürzenden Dax Entwicklung zu einer enormen Nachfrage nach denen als besonders sicher geltenden deutschen Bundesanleihen. Vor diesem Hintergrund lässt sich auch der Goldpreis nicht lumpen, welcher im Euroraum auf ein neues Rekordhoch klettert. Die Feinunze (31,1 Gramm) verteuert sich auf 1.350,25 Euro. Der Goldpreis in Dollar steigt auf 1.904,60 USD und ist damit weniger als zehn Dollar von seinem Allzeithoch bei 1.913,50 USD vom 23. August 2011 entfernt.

Der Käuferstreik an den Aktiebörsen wird verschärft durch dünne Handelsumsätze. Die Wall Street ist aufgrund eines Feiertages geschlossen. Investoren sind auch tief verunsichert, weil Griechenland offenbar alle seine Sparziele verfehlt hat. Die Berlusconi-Regierung schnürt ein Sparpaket wieder auf. Darüber hinaus droht Italien durch eine Streikwelle belastet zu werden.

Weltbank-Chef Robert Zoellick warnte am Wochenende vor einer neuen gefährlichen Phase für Finanzwelt und Wirtschaft. Aus der Finanzkrise im Euroraum habe sich eine Krise nationalstaatlicher Schulden entwickelt mit schweren Auswirkungen auf den Bankensektor und den gemeinsamen Währungsraum. Die Vereinigten Staaten müssten sich gleichzeitig um einen Schuldenabbau bemühen und das Wachstum der Privatwirtschaft unterstützen.

Insgesamt sieht es danach aus, dass es erst noch schlimmer kommt für die Dax Entwicklung 2011, bevor eine Besserung einsetzt. Finanzfachleute meinen, dass der Leitindex unter 5.000 Punkte fallen müsste, damit sich wieder genügend Käufer finden lassen, welche eine Erholung ermöglichen.

Samstag, 3. September 2011

Rohöl Preisentwicklung sattelt um, Wirtschaftsflaute senkt Nachfrage

Die Rohölpreisentwicklung 2011 befindet sich weiterhin in einem Abwärtstrend. Das süßliche WTI Öl aus den USA kostet aktuell 86,60 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Rohölpreise für die Sorte Brent aus der Nordsee liegt bei 112,52 Dollar. Seit Ende April 2011 hat hauptsächlich WTI-Öl kontinuierlich verbilligt. Das schwarze Gold fiel von 113,90 auf 79,30 Dollar (-30,38 Prozent) zwischen dem 29. April und dem 9. August 2011.

In den USA und Europa kommt es zu einer Wachstumsdelle. Die Konjunkturaussichten trüben sich ein, was zu einer geringeren Öl-Nachfrage führt. Mittlerweile spiegeln sich die Schuldenkrisen immer stärker an den Finanzmärkten wieder. Die nach unten rauschenden Aktienkursen wirken sich auf die Realwirtschaft aus. Analysten sprechen von einem Teufelskreis, weil die Konjunkturabkühlungen derzeit die Börsen noch stärker in den Keller rauschen lassen.

Besonders exportabhängige Volkswirtschaften trifft es hart. Die Ratingagentur Standard & Poor’s senkte ihre Wachstumsprognose für Deutschland auf zwei Prozent. Im Frühjahr hatten Volkswirte noch eine Erhöhung des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) von vier Prozent für möglich gehalten. Die US-Regierung muss ihre Prognose zum Wirtschaftswachstum ebenfalls nach unten korrigieren. Anstatt einer BIP Erhöhung um +3,1 Prozent rechnet die Obama Regierung für das laufende Jahr mit +1,7 Prozent Wachstum.

Heizöl, Benzin

Endverbraucher hierzulande profitieren von der fallenden Rohölpreisentwicklung 2011. Heizöl kostet derzeit im Bundesdurchschnitt 81,80 Euro pro 100 Liter und ist 3,50 Euro günstiger als im April 2011. Der Abgabepreis für Normalbenzin liegt mit 1,45 Euro um sechs Cents unter den Jahreshöchstständen. Diesel profitiert am wenigsten und ist bei 1,45 Euro sehr robust in seiner Preisentwicklung.

Die Brent Rohölpreisentwicklung 2011 für das vierte Quartal werde durchschnittlich bei 100 Dollar liegen, prognostiziert der Chef für Research im Bereich Rohstoffe, Eugen Weinberg, von der Commerzbank. Bezogen auf die aktuellen Niveaus wäre dies ein Preisabschlag in Höhe von -11,13 Prozent.

Donnerstag, 1. September 2011

Dax Entwicklung 2011 bleibt auch im September äußerst angeschlagen


Das Börsenumfeld ist weiterhin extrem angespannt für die Dax Entwicklung 2011. So beginnt der deutsche Leitindex den Handelsmonat September 2011 bei 5.793,10 Punkte. Börsianer rechnen mit einem weiteren Verlustmonat. Die Geschichte der Aktienmärkte zeigt, dass sich nach einem schwachen August in der Regel die Verlustserie im September fortsetzt.

Aufgrund der hohen Kursschwankungen kann die Dax Entwicklung fast täglich auf ihr Jahrestief bei 5.473,78 Punkten vom 22. August 2011 zurück fallen. Unterdessen ist das Jahreshoch 2011 bei 7.527,64 Punkten vom 2. Mai 2011 in weite Ferne gerückt. Rezessionsängtse, die Euro-Finanzkrise und eine vor sich hin dümpelnde US-Wirtschaft sind ein verheerender Cocktail für die Aktienmärkte.

Analysten von Rentenpapieren sind der Meinung, dass Aktienkurse noch weiter fallen und Festverzinslichen weiter steigen müssten, bevor es zu einer Trendwende komme. Aktien seien noch nicht billig und Festverzinsliche noch nicht teuer genug. Wenn der S&P 500, welcher die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen beinhaltet, unter 1.000 Punkte sinke, könnte sich das Verhältnis drehen. Aktuell notiert der S&P 500 bei 1.218,69 Punkten.

Für Deutschland enden die Zeiten mit jährlichen Wachstumsraten zwischen drei und vier Prozent. Volkswirtschaftler rechnen in diesem Jahr nur noch mit einer Erhöhung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in höher von 2,5 Prozent. Im Frühjahr 2011 war die Ökonomen-Zunft noch deutlich optimistischer und hielt einen BIP-Anstieg von vier Prozent für möglich.

Aus technischer Sicht befindet sich die Dax Entwicklung im Herbst 2011 sehr deutlich unter dem 50 und 200 Tage Durchschnitten. Auf kurze Sicht sieht es nach einer Seitwärtsbewegung aus zwischen 5.500-6.000 Punkten.