Dienstag, 1. November 2011

Dax Entwicklung 2011 mit Schwarzem Dienstag nach Papandreou-Coup


Auf dem Börsenparkett rauscht die Dax Entwicklung 2011 wieder nach unten. Wie ein heißes Messer durch Butter gleitet der deutsche Aktienindex durch die 6.000-Punkte-Marke. Es sieht nach einen schwarzen Dienstag aus, und so liegt das Börsenbarometer um mehr als fünf Prozent in der Verlustzone. Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou ermöglicht den Absturz. Athen plant eine Volksabstimmung zu Sparmaßnahmen und Schuldenschnitt.

Der Dax verliert -5,61 Prozent und fällt auf 5.761,50 Punkte. Zwei Stunden vor der Öffnung der Wall Street kann sich das Börsenbarometer ein wenig erholen und weist einen Zählerstand von 5.795,50 auf. Damit legt der Dax einen rabenschwarzen Handelsbeginn im November 2011 hin. Der Oktober 2011 war für den deutsche Leitindex noch äußerst erfolgreich mit einem Anstieg von 5.311,93 auf 6.141,34 Punkten (+15,61 Prozent).

Innerhalb der Dax Entwicklung 2011 kommen aktuell besonders die Banken- und Versicherungstitel unter die Räder. Commerzbank und Deutsche Bank Papiere liegen zeitweise um mehr als zehn Prozent in der Verlustzone. Die Commerzbank-Aktie fällt auf 1,59 Euro, Anteilsscheine der Deutschen Bank rauschen auf 27,24 Euro nach unten. Allianz verlieren -8,58 Prozent auf 74,24 Euro.

Neben den Aktienmärkten kommt der Euro Wechselkurs unter massiven Verkaufsdruck. Die europäische Gemeinschaftswährung fällt auf 1,3608 US-Dollar. Damit liegt der Eurokurs mehr als sechs Cents unter dem Höchststand der letzten Woche. Nach dem EU-Gipfel kletterte der Euro noch auf 1,4245 Dollar und markierte ein Acht-Wochen-Hoch.

Griechenland ist mit seiner geplanten Volksabstimmung auf dem Weg zum Euro-Austritt, meinen politische Beobachter. Umfragen zeigen zwar, dass einer Mehrheit der Griechen im Euroraum bleiben möchte. Allerdings lässt Papandreou über die Sparmaßnahmen und nicht die Euro-Zugehörigkeit abstimmen. Die Volksabstimmung soll Anfang 2012 stattfinden, sagte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos.